Sonntag, 16. September 2012

Geschichten für die Seele




Herzen



"Hab keine Angst “ , spricht mein Herz 
„das ist genau das, wonach du dich immer gesehnt hast. Du willst dich selbst treffen, du willst verstehen was im Verborgenen liegt. Längst schon weißt du, dass du in der oberflächlichen Welt nicht glücklich sein kannst. Du musst die Tiefe kennen lernen, sie birgt die wahrhaften Schätze des Lebens. Du brauchst keine Angst zu haben, dort bin ich, dein Herz, mächtiger als ich es in der Oberwelt je sein könnte. Ich bin dein Führer und dein Beschützer, alles was du brauchst ist das tiefe Vertrauen, meiner Stimme zu lauschen und zu fühlen, dass es gut ist.
Deine wahre Schönheit liegt für das Auge im Verborgenen, du kannst sie nicht sehen, wenn du deine Augen nicht schließen kannst, um zu fühlen zu beginnen. Um den Blick nach innen zu wenden für die wesentliche Dinge, die Tiefe deines Wesens, dorthin wo wahre Heilung stattfinden kann, wenn du den Mut aufbringst dich auf die Reise zu machen.
Das ist Liebe, sich auf die Reise zu machen. Zu sehen, was kommen mag, uns selbst zu treffen und nicht vor uns selbst wegzulaufen. Nicht an der oberflächlichen Welt hängen zu bleiben, sich beschäftigt halten, bis wir eines Tages erkennen müssen, dass unser Körper nicht mehr kann. Wir ein Leben lang seine Zeichen und Hilferufe der Seele missachtet haben.
Du kannst in die Tiefe eintauchen. Es mag weder einfach sein, noch lustig, doch am Ende erwartet dich die Erlösung nach der ich, dein Herz, verlange. Nach der du dich dein Leben lang sehntest, zu der ich und deine Seele dich führen wollen. In deinem eigenen Tempo, in deiner eigenen Art und Weise. Wir stellen dich niemals vor unlösbare Aufgaben. Wir wissen, um deine Fähigkeiten, wir sind du und du bist dein Herz und deine Seele. Wenn du den Zugang zu uns verlierst werden wir dich immer wieder an uns erinnern, wir werden deinen Körper mit den Informationen versorgen, die du verstehen kannst. Niemand sonst. Das bedenke immer, sobald du dich in fremde Hilfe bemühst. Du nimmst dir selbst die Chance auf Heilung, um wahre Heilung des Wesens, das es immer noch in dir gibt. Versuche deine Schmerzen nicht mit Tabletten zu betäuben, wir müssen sonst immer gravierender in dein Leben eingreifen, bis du endlich erwachst, bis du endlich begreifst, dass wir dir etwas mitteilen wollen. Bis du uns zuhörst und endlich deine Chance siehst und annimmst.
Nun ist der Zeitpunkt einmal mehr gekommen,






Der Fuchs

Es war einmal ein kleiner Fuchs.
Er war kein gewöhnlicher Fuchs, denn gewöhnliche Füchse sind schlau, hinterlistig und stets auf den eigenen Vorteil bedacht.
Dieser Fuchs war anders. Er war wohl schlau, jedoch hatte er einiges beobachtet, was Füchse für gewöhnlich nicht bemerken. Er hatte von Kindesbeinen an gesehen, wie Füchse andere Tiere betrogen, ihre Nahrung stahlen, oder sich sonst einen Vorteil verschafften. Er begann seinen eigenen Artgenossen zu misstrauen. Der Fuchs fand bald heraus, dass er gut daran tat, ihnen zu misstrauen. Sie bestahlen und betrogen nicht nur andere Tiere, sondern auch ihresgleichen.

Als der Fuchs erwachsen war, beschloss er alleine zu leben, obwohl Füchse eigentlich Rudeltiere sind. Außerdem beschloss er sein Leben denen zu widmen, die seiner Hilfe bedurften. Und das schien bitter nötig zu sein.

So streifte er eines Tages durch den Wald, um seine Freunde zu treffen.
„Guten Tag Eichhörnchen, wie geht es dir?“
Doch das Eichhörnchen hörte ihn gar nicht. Es war zu beschäftigt. Der Fuchs erkannte, dass es wohl ein Problem gab. Er freute sich, dass er nun seinem Freund helfen konnte. Da das Eichhörnchen so beschäftigt war, dass es keine Notiz von dem Fuchs nahm, machte der Fuchs was er schon lange geübt hatte. Er beobachtete, was passierte. Er war ein
guter Beobachter und da er zudem sehr schlau war, erkannte er blitzschnell wo Probleme waren und wie man sie lösen konnte. Und die Tiere schätzten seine hilfsbereite Art, auch wenn sie ihn etwas merkwürdig fanden.

Er beobachtete also das Eichhörnchen. Es grub wie wild in der Erde herum. Es war sehr verzweifelt und schlug sich mit den Pfoten gegen seinen Kopf. Als es schließlich müde wurde und aufgeben wollte, bemerkte es den Fuchs endlich.
Dieser fragte:
„Du suchst wohl verzweifelt nach etwas, was du vergraben hast?“
„Guten Tag, Fuchs, ich finde meine Nüsse nicht mehr und es ärgert mich fürchterlich, dass ich sie nicht finden kann. Ich hatte so viel Mühe damit, sie zu sammeln und ein gutes Versteck für sie zu finden.“
„Weißt du, was ich ganz schlimm finde? Du kannst ein paar Nüsse nicht finden und dann schlägst du dir auf deinen Kopf.








Der kleine Lichtfunke


Es war einmal ein kleiner munterer Lichtfunke.
Er war sehr verspielt und hüpfte mit vielen anderen kleinen Lichtfunken in einem großen weißen Ballon herum.
Die Lichtfunken fühlten sich großartig, sie konnten hüpfen wohin sie nur Lust hatten, sie fühlten sich geborgen und beschützt und in ihnen war reine Liebe.

Sie liebten ihre Geschwister- Lichtfunken, sie liebten es zu sehen, wie alle anderen Lichtfunken es genossen Purzelbäume zu schlagen, fangen zu spielen, sie blitzschnell von einem Ort anderen zu  flitzen, oder nur stillzuhalten und die anderen zu beobachten.
Ihnen machte einfach alles Spaß, was ihnen in den Sinn kam und sie gingen zudem äußerst liebevoll miteinander um.

Nun darf man sich das nicht so vorstellen, wie Menschen das tun, ihre Art liebevoll miteinander umzugehen spiegelte sich nicht durch Umarmungen oder Zärtlichkeiten wider, ihr liebevoller Umgang drückte sich in den Gedanken aus.
Jeder konnte die Gedanken der anderen Lichtfunken in sich fühlen und genauso konnten alle Lichtfunken die Gedanken unseres kleinen Lichtfunkens spüren. Hören konnten sie nämlich nicht, weil Lichtfunken weder Ohren noch Münder hatten um zu sprechen.

Dafür war ihre Fähigkeit zu sehen sehr viel stärker ausgeprägt, als das bei Menschen oder sonstigen Lebewesen auf der Erde der Fall ist. 





Kleiner Stern

Es war einmal ein kleiner Stern. Obwohl man eigentlich sagen müsste, dass der kleine Stern gar nicht so klein war. In Wirklichkeit war er sogar überhaupt nicht klein. Jedoch, der Stern fühlte sich ganz furchtbar klein, weshalb er zu denken begann, dass er eben einfach ein ganz kleiner Stern wäre.
Der kleine Stern war zudem überhaupt nicht glücklich ein Stern zu sein.
Deshalb beschloss er seine Leuchtkraft verschwinden zu lassen.

Als er nun so immer blasser am Himmel schien, bemerkte das ein großer heller Stern. Er fand es merkwürdig und beschloss zu dem kleinen Stern zu fliegen und einmal nachzusehen, was denn da los sei.
Als der große helle Stern angeflogen kam, begann der kleine, blasse Stern zu zittern. Er hatte große Angst, weil der Stern so hell und so schön leuchtete, dass es ihn ganz schrecklich blendete.
Er drehte sich weg, dass er das helle Leuchten nicht ansehen musste.
Der große helle Stern fand das sehr merkwürdig.

„Du, Stern, wieso bist du denn so blass?“, wollte er von dem Kleinen wissen.
Jetzt erschrak der kleine Stern noch mehr. Wieso sprach der große ihn denn auch noch an, sollte er sich lieber ganz unsichtbar machen?
„Hallo, du, ich rede mit dir!“
Es half nichts, der Große wollte nicht verschwinden, obwohl der kleine Stern noch blasser geworden war.
„Ich will gar kein Stern sein, ich weiß gar nicht, wieso ich überhaupt einer geworden bin.“
„Was meinst du denn damit? Sterne sind da um zu leuchten!“
„Na, genau das ist ja, aber ich fühle mich nicht so, als ob ich ein Stern wäre der leuchten sollte.“
„Aha.“
„Was, aha? Was meinst du?“
„Du bist ein Stern, der keiner sein will, weil du nicht leuchten willst.“
Der kleine blasse Stern nickte schüchtern.
„Hast du dir schon einmal das Weltall, die Sterne und Planeten genauer angesehen?“
„Ja, natürlich, es ist wunderschön.“
„Aha!“
„Was ist denn nun schon wieder ´aha´?“, langsam ärgert sich der kleine Stern ein bisschen.
„Alles im Weltall ist so wunderschön, sagst du.“
„Ja!“
„Und wahrscheinlich findest du auch, dass alles so ist, wie es sein sollte, da draußen.“
„Ja, mir gefallen die ganz hellen Sterne besonders gut. Sie sind so schön anzuschauen!“, beginnt der blasse Stern zu schwärmen, „wenn ich doch auch nur so schön und wunderbar wäre, dann würde ich mich auch trauen so schön zu scheinen. Aber ich bin nicht wunderbar und schön und deswegen will ich lieber verlöschen.“
Der Kleine wurde ganz traurig und schon wieder ein kleines bisschen blasser und kleiner.
„Denkst du, dass du ein Stern geworden bist, weil du gar keiner sein hättest sollen? Denkst du, dass ein Stern gemacht wurde, damit er möglichst schnell wieder verlöscht und verschwindet?“






Herzensbrücke


1. Tag

Die ganze Nacht hatte ich mich in meinem Bett hin und hergewälzt, doch nun war es soweit. Endlich hatte ich einen Entschluss gefasst.
Ich hatte beschlossen heute eine Antwort auf meine Frage zu finden. So lange schon wollte ich es wissen, wissen, wer ich denn wirklich war.

Zuvor hatte ich mir bereits jede Menge Bücher gesucht, auch hatte ich probiert Menschen zu finden, die mir vielleicht weiter helfen konnten. Doch all das hatte mir nicht viel genützt.
Diesmal entschloss ich mich für eine andere Art der Suche, diesmal beschloss ich meine sicheren vier Wände zu verlassen.
Das war etwas, das mir sehr schwer fiel, meine vermeintliche Sicherheit, meine Gewohntheiten zu verlassen und den Schritt nach draußen zu wagen, ins Unbekannte, ins Unerwartete.
Ich wollte vertrauen lernen indem ich endlich mutig war, etwas wagte.

Meine Knie zitterten. Ich fühlte mich nicht wohl, ich fühlte mich in diesem Moment auch alles andere als mutig.
Ich hatte keine Vorstellung davon, was auf mich zukommen würde, ich war unsicher.
Jedoch war mein Beschluss bereits gefasst. Diesen wollte ich nun durchführen, koste es was es wolle.
***
Mit zitternden Händen und klopfendem Herzen zog ich meine Schuhe an, nahm mir meine Jacke, meinen Rucksack der nur mit wenigen Dingen gefüllt war, denn ich dachte mir, dass ich nicht lange wegbleiben würde. Es würde genügen ein wenig zu essen und zu trinken mitzunehmen, zwei T-Shirts zum Wechseln und einen warmen Pullover sollte es später etwas kühler werden.

Ich überlegte mir, dass ich die Straße in Richtung Süden nehmen könnte. Dort gab es einigermaßen unwegsames Gelände und einen Wald. Später führte der Weg in die Berge.
Ich nahm mir vor einfach so weit zu gehen, wie ich kam. Ich würde vermutlich gegen Abend zurück sein. Obwohl, so überlegte ich weiter, es nicht so schlimm wäre, würde ich mir dort in der Nähe eine Pension zum Übernachten suchen, da ich sowieso drei Wochen Urlaub hatte. Drei Wochen in denen ich mir ansonsten nichts weiter vorgenommen hatte.
So entschloss ich mich vorsichtshalber doch zusätzlich mein Toilettezeug einzupacken.

Für einen Moment war sie wieder da, die Angst in mir. Sie wollte mir erzählen, dass ich doch auch einfach hier bleiben konnte.
Doch ich hatte genug von der ewigen Stille in meinen vier Wänden, wo ein Tag sich an den anderen reihte und nicht viel passierte. Alles war so vorhersehbar geworden, langweilig. Ich drohte zu ersticken, bekam einfach keine Luft mehr.

Seit Tagen kribbelte es mich in den Gliedern. Jetzt endlich hatte ich mich dazu aufgerafft, wenigstens ein Stückchen ins Unbekannte zu wandern. Ohne wirklichen Plan wohin genau oder wie lange ich fort bleiben würde.
Ich setzte mich tapfer gegen meine Angst durch und schloss die Tür hinter mir.
***
Endlich auf der Straße spazierte ich nun fröhlich dahin. Ich atmete die frische, noch kühle Frühlingsluft ein und konnte endlich durchatmen. Es war als hätte ich Tonnen an Gewicht von mir abgesteift und in meiner Wohnung zurückgelassen.
Ich summte ein Liedchen vor mich hin.
„Komisch, dass ich jetzt auf einmal so gut gelaunt bin“, wunderte ich mich über mich selbst.
„Es wird wohl daran liegen, dass ich nun nicht mehr zu Hause sitze und ständig über diese Fragen nachdenke.
Seit so langer Zeit dachte ich darüber nach, wie es sich wohl anfühlen könnte, tiefes Vertrauen zu empfinden, weil ich wusste, wer ich wirklich war. Jedoch bislang hatte ich darauf nie eine Antwort gefunden.
Wie viele Menschen hatte ich beobachtet, um zu entdecken, ob sie dieses Vertrauen in sich selbst gefunden hätten, um von ihnen zu lernen, doch kam es mir nie vor, als hätten sie es selbst entdeckt.
Sie hatten alle so viel Angst, vor so vielen Dingen, genau wie ich. Wie sollten sie mir erklären können, was Vertrauen bedeutete, wenn sie sich doch genauso fürchteten wie ich?“

Aber heute freute ich mich so sehr. Endlich nahm ich diese Fragerei, ohne je eine Antwort zu finden, nicht mehr länger hin. Heute machte ich mich auf den Weg, um meine Antwort zu suchen und ich wollte sie finden - unbedingt.





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Meine Lieben, wenn euch meine Beiträge, Texte, Bilder, Inspirationen gefallen und vielleicht eine Hilfe in diesen aufregenden, aber nicht einfachen Zeiten sind,und ihr mir etwas schenken möchtet, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr euren Freunden davon erzählt 
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In Liebe 
Eva-Maria Eleni

Donnerstag, 13. September 2012

Zyklen enden - Kontrollverluste

Lass dich nicht beirren,
ganz aktuell geht vieles zu Ende.
Das kannst du vor allem gerade jetzt auch in dir spüren.
Manche Situation entgleitet völlig,
man kann sich einfach nicht mehr so verhalten, wie man es bisher gewohnt war.

Das gilt nicht nur für dich, auch für deine Mitmenschen.
Vieles ist daher gerade sehr verwirrend.
Es bietet uns aber auch gleichzeitig einen Einblick in das alles,
was wir bisher durch unser Verhalten kontrolliert haben.
Situationen, die wir genau so in ihrer Form gehalten haben,
weil wir es für lange Zeit so gewohnt haben.

Und nun, da sich alles auf den Kopf zu stellen scheint,
merken wir auch ganz schnell wie sehr uns das ängstigt.


Wir erkennen, warum wir dazu beigetragen haben, 
dass alles in diesen "geregelten" Bahnen bleiben musste.
Vieles haben wir akzeptiert, was wir gar nicht so schön fanden.

Doch nun ist die Zeit vorbei, dass dies bestehen bleiben kann,
es zerbricht, zerrinnt uns in den Händen, entgleitet uns.
Ganz egal wie viel Angst wir dabei haben,
es passiert doch und alles was wir tun können ist zusehen,
vielleicht zittern wir, fühlen uns sehr unwohl dabei.
Ja, du darfst Angst haben, ja, du darfst dich hilflos oder verloren fühlen.

Eine gefühlte "Welt" zerbricht, 
eine Welt die wir für kontrollierbar gehalten haben, 
solange wir uns an bestimmte "Regeln" gehalten haben,
die am Ende zu unserem Gefängnis wurden.
Nimm einfach alle deine Gefühle wahr und an.
Gibt dir Zeit, sag "ja" zu allem was jetzt sein will,
sag JA zu dir selber und hab Geduld.
Du kannst auch versuchen dagegen anzukämpfen,
damit wirst du weder irgendetwas an den Dingen ändern, oder sie beeinflussen,
doch wird es nichts nützen, dich nur noch müder machen,
damit du endlich den Kampf aufgibst,
damit du erkennst, dass es nichts gibt,
worum du kämpfen musst oder kannst.

Das Leben will sich uns neu zeigen,
doch da wir in Ängsten uns noch gefangen sehen,
müssen wir erst durch sie hindurch,
und das ist natürlich unangenehm, wäre es leicht,
dann wäre längst alles anders.
Doch es geht nicht darum, dass JETZT alles anders ist,
es geht darum durch diese Existenzängste hindurch zu gehen,
damit wir all das lernen, all das erkennen, 
wo wir uns bisher im Irrtum befanden.

Dadurch wird erst eine neue Art des Lebens möglich.
Es ist eine ganz wichtiger Schritt, jetzt gerade,
mag er auch noch unangenehm sein,
er wird benötigt, weil das was folgt nur durch diesen Schritt erfolgen kann.
In euch selber, und für euch selber.

Erkennt auch, dass es anderen nicht anders geht,
gebt ihnen nicht die Schuld an euren Ängsten, auch wenn es manchmal so scheint,
als wären sie durch bestimmte Personen ausgelöst worden.
Das sind sie nicht, all das umgibt uns jetzt, jeden einzelnen.
Damit geschieht was geschehen muss.
WEIL geschieht, was geschehen muss.

copyright Eva-Maria Eleni



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Es geht nicht nur um das Sprengen der alten Konzepte, 
sondern und vor allem um die Seele, deine Seele!

Montag, 10. September 2012

Für dunkle Stunden

Wenn Kummer dich betrübt,
du grad nicht weißt wies weiter geht,
Tränen dein Gesicht berühr´n:
Sei gewiss, und in dir hast du es schon so oft erfahr´n,
dass bald wieder die Sonne scheint für dich,
und was dich heute so sehr bedrückt, zur Verzweiflung bringt,
dich bald schon nicht mehr beirrt,
oft braucht es nur mehr ein paar Stunden
und du fühlst dich erlöst und erleichtert.

In den momentanen Zeiten sind wir noch dabei,
all die Altlasten an Kummer und Schmerz,
vieler vergangener Inkarnationen,
vieler vergangener Jahrhunderte,
zu klären und zu reinigen.

Ich weiß, viele von euch sind müde,
in schweren Stunden fragt ihr:
"Hört das denn gar nicht auf?"
Nein, noch sind wir nicht ganz dort.
Doch Zeit beginnt immer mehr seine Bedeutung zu verlieren.
Das, was noch vor wenigen Monaten oder Wochen geschah,
ist bereits sehr weit weg.
daran könnt ihr sehen, wie sehr eure Veränderung sich beschleunigt.
Vieles gab es auszuklären, aus euren Körperzellen, aus euren Chakras, aus eurem Schmerzgedächnis.
Vieles habt ihr hinter euch,
verzagt nicht, ihr könnt es bereits sehen,
der Schmerz weilt immer kürzer.

Heute könnte ihr Dinge auflösen, die in früheren Zeiten 
nur durch den physischen Tod sich lösen konnten.
Darum fühlt sich manches auch an, als wäre es das Ende,
denn tatsächlich es geht etwas zu Ende:
Ein Zyklus nach dem anderen wird abgeschlossen,
während ihr nach und nach die alten Muster, 
Glaubensgrundsätze, konditionierten Schablonen und Konzepte,
die sich zunehmend als unpassend und lebensfremd herausstellen,
verlasst.

Haltet noch eine Weile durch,
ich weiß, tief in euch könnt ihr schon sehr viel mehr erahnen, 
dass doch alles gut ist.
Dass alles kommt wie es muss
und du auch in dunklen Stunden nie alleine bist!
Lass dich nur nicht von deinen alten Ängsten,
die hochkommen müssen um dich schließlich zu verlassen,
täuschen.
Sie sind Trugbilder einer längst vergangenen Zeit,
die sich nun endgültig verabschieden will!

coypright Eva-Maria Eleni

Mein besonderer Dank geht an meine lieben, nimmermüden Beschützer und Begleiter: Die Engel

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Freitag, 7. September 2012

Tipps für den Umgang mit Hochsensibilität - z. B.: Kristallkinder, Indigos-, usw

Dieser Beitrag ist als Information sowie als Hilfestellung für hochsensible Menschen gedacht, sowie auch für Eltern, Partner, .. alle, die mit hochsensiblen Menschen umgehen. Oftmals werden auch esoterische Begriffe Kristallkinder, Indigokinder usw verwendet.
Da alle Menschen viel sensibler werden, kannst du vielleicht auch bei dir einige Veränderungen in Richtung Hochsensibilität feststellen.

Wie ich Hochsensibiliät erlebe: 
Ich kann spüren, was in einem anderen Menschen vorgeht. Ich höre was jemand sagt, spüre aber gleichzeitig was er fühlt, meistens was ihn schmerzt, was ihm fehlt (nicht im Sinne einer Krankheit: Was fehlt dir? sonder FEHLEN im Sinne von "Der Seele fehlt etwas"). Ich weiß oft was der andere braucht, kann gleichzeitig aber die eigene innere Ablehnung spüren, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte. Ich kann die oft große Diskrepanz fühlen zwischen dem was tatsächlich ist und dem was "doch aber bittschön auf eine ganz bestimmt Art zu sein hat" nach den Vorstellungen, Wünsche, Konzepten der jeweiligen Person.

Einige Probleme, die diese Art der Wahrnehmung schafft:
Es kann vor allem Kindern schwer fallen, sich auf anderes wirklich zu konzentrieren, weil man diese Wahrnehmung nicht einfach abstellen kann. Auch Erwachsene Hochsensible haben oft Konzentrationsprobleme, haben aber bereits gelernt damit umzugehen, daher ist es meist nicht so offensichtlich.
Man kann diese Wahrnehmung versuchen abzustellen, sich abzutrainieren, erreicht damit lediglich, dass der Kanal nicht mehr so stark im Vordergrund steht. Jedoch wird nach wie vor Energie in diese Richtung umgelenkt, die "angeblich" an anderen Stellen notwenig wäre. Ebenso nimmt sich der Körper die Zeit das alles zu verarbeiten.
Somit ist die Konzentrationsdauer mitunter kürzer als bei anderen Menschen. Sie ermüden oft schneller und brauchen viel Schlaf.
Hochsensible haben oft Probleme in rauen, lauten Umgebungen. Hektik und Stress nehmen sie stärker wahr, denn sie spüren die Stressenergien der Mitmenschen, auch wenn diese selbst das gar nicht so empfinden. Große Menschenansammlungen machen schnell Probleme, weil so viel zugleich "daherströmt".

Es kann für einen Hochsensiblen auch eine starke Herausforderung sein - da er es fühlt, wenn ein anderer es einfach nicht sehen will, dass er zum Beispiel gestresst ist. Da möchte man den anderen manchmal richtig rütteln und schütteln.
Das führt in der Folge auch oft dazu, dass sich Hochsensible aus Selbstschutz zurückziehen, weil sie mit den unbearbeiteten Energien anderer schwer zurecht kommen und sich hilflos fühlen.

Wohlfühlen gelingt am besten an ruhigen Orten, in der Natur, am Wasser, an Orten, wo die Energien harmonisch und natürlich sind.
Eine große Herausforderung stellen Großstädte dar, in denen geballte "Ladungen" an Stress, Enge, Hektik, ein ständiges Getriebensein sich von einem zum anderen überträgt wie ein "Virus".
Jemand der kaum sensibel und abgestumpft ist, wird da weniger Probleme haben.

Nun früher wurde oft die Meinung vertreten, man müsste das doch alles "aushalten" können und wer das nicht konnte wurde schnell in eine "krankhafte" Ecke gedrückt. So leiden viele hochsensible Erwachsene noch immer darunter, dass sie meinen eigentlich anders sein zu müssen, sie glauben oft tatsächlich, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, oder sie krank wären.
Kann es sein, dass diejenigen als gesund angesehen werden, die wenig sensible und abgestumpft, kaum auf irgendwelche Einflüsse reagieren?
Zugegeben, sie "funktionieren" besser in und für unsere bisherige Gesellschaft.

Tipps für Hochsensible:
Hochsensible werden oft nicht verstanden. Die Umwelt hat diese Wahrnehmung einfach nicht und hat es ihrerseits ebenfalls schwer mit Hochsensiblen umzugehen.
Gegenseitige Schuldzuweisungen sind da wenig hilfreich. Sie bauen keine Brücken, sie trennen.

Als Hochsensibler musst du in erster Linie dich selber akzeptieren (lernen) wie du bist. Du bist nun einmal so wie du bist. Und genau so bist auch gebraucht. Du hast Fähigkeiten, die du zum Wohle aller einsetzen kann, wenn du für dich herausgefunden hast, was du gerne machst, wo deine Interessen liegen. Dann nutze es, setz es ein. Befreie dich von der Angst eben anders zu sein.
Schätze deine Hochsensibilität, würdige sie, auch wenn es sonst keiner zu tun scheint
(nach einer Weile wirst du erkennen, dass es sogar sehr viele gibt, die darauf warten endlich aus ihren Verstecken der Tarnung hervortreten zu können)
Du musst auch lernen, wie viel du dir zumuten kannst und wann du dich zurückziehen musst, um wieder zu dir zu kommen, um mit den Energien zurechtzukommen, die du aufgefangen hast.
Es gibt Methoden die du erlernen kannst um dich vor fremden Energien besser zu schützen bzw wie du dich wieder davon reinigen kannst. Das ist wichtig für dich!
Mach den anderen keinen Vorwurf, dass sie dich nicht verstehen, denn sie können es einfach nicht, es ist keine böse Absicht! Unterwirf dich aber nicht ihren Vorstellungen davon, wie das Leben ist. Denn das Leben ist von unserer Wahrnehmung geprägt und deine ist eben anders, folglich ist dein er-leben auch anders und nicht abgleichbar!
Finde deinen Weg mit Unterschieden umzugehen!

Tipps für diejenigen, die mit einem Hochsensiblen Menschen leben, oder Kontakt pflegen:

Akzeptanz ist ein wichtiger Punkt. Zuhören und annehmen, auch wenn es für dich vielleicht wenig oder gar nicht nachvollziehbar erscheint. Du musst es nicht nachvollziehen können, doch versuch nicht denjenigen in eine Schablone zu pressen! Das würde er/sie bemerken und sich dagegen wehren (äußerlich oder nur innerlich - was großen Schaden im Inneren anrichten wird).
Demjenigen seinen Freiraum lassen. Akzeptieren, wenn der Hochsensible allein sein muss, um unangenehme oder überfordernde Situationen erst einmal zu "verdauen".
Ansonsten kommt es irgendwann zu einer Überlastung, die für beide Seiten unangenehm ist!

Versuche dem Hochsensiblen nicht seine Wahrnehmungen wegzudiskutieren, wenn sie für dich unangenehm sind oder weil du sie nicht nachvollziehen kannst.
Wenn es dir zu viel wird, sag das einfach so wie es ist. Wenn du deine Gefühle ehrlich äußerst, so wird der Hochsensible das verstehen. Was er/sie eher schwer verstehen kann, ist wenn  er/sie bemerkt, dass du etwas wegzudiskutieren versuchst, das dir tief in dir selbst Schmerzen bereitet und du nur nicht hinsehen willst oder kannst. Er/Sie fühlt das und möchte dich darauf hinweisen, um dir zu helfen, nicht um dir zu schaden!
Mach nicht den Hochsensiblen dafür verantwortlich, du kannst es als Geschenk annehmen für deine eigene Heilung, oder eben nicht, aber dann steh zu dir und sag, dass du das jetzt nicht willst oder kannst!
Je ehrlicher du mit dir selber bist, umso unkomplizierter wird der Umgang mit hochsensiblen Menschen.
Je weniger der andere in deine Vorstellungen hineinpassen muss, umso leichter wird es für alle!


Dies sind die Aspekte, die mir im Moment am wichtigsten erscheinen. Natürlich gibt es zu diesem Thema jede Menge an Literatur, für denjenigen der sich in das Thema weiter vertiefen möchte.

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Ein neuer Mensch entsteht

copyright Eva-Maria Eleni


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Es geht nicht nur um das Sprengen der alten Konzepte, 
sondern und vor allem um die Seele, deine Seele!

Deinen Raum ausdehnen - Damit du sein kannst WER du bist!


Vorübungen:
Zunächst tritt in Verbindung mit dir selbst
tritt in Verbindung mit deinem Herzen!
Nimm dir Zeit,
atme tief ein und aus,
Spüre deinen Körper, beginn bei den Zehen, 
lass deine Aufmerksamkeit langsam nach oben wandern.
Lass dir Zeit, spüre dich, spüre in dich hinein.
*******
Spüre deinen Atem
Spüre dein Herz,
leg deine Hand darauf, nimm wahr, wie es schlägt!
Wie fühlt es sich an, in dir?
Lass dir Zeit um Worte zu finden, es zu beschreiben.

********

Es ist alles gut,
nun sprich einige Male:
ich liebe und ich achte mich, so wie ich bin.
Nimm dir die Zeit,
das ist das Wichtigste was du für dich und alle anderen tun kannst!
Spüre hin, nimm dich wahr.

*******

Und nun, lass alles zu, was kommen will,
Emotionen oder Gedanken,
doch belass die Hand auf deinem Herzen und atme immer wieder in dein Herz hinein,
nähre und stärke es.
Sprich erneut: ich liebe und ich achte mich, so wie ich bin!

*******

Wenn du dies täglich machst, vielleicht sogar mehrmals täglich,
wirst du erkennen, dass dich deine Emotionen oder Gedanken nicht mehr so stark mitreißen,
und du kannst erkennen, dass du sie gar nicht so ernst nehmen musst,
wie du bislang vielleicht geglaubt hast.
Tatsächlich es passiert nichts, wenn du sie einfach so sein lässt und einfach nichts mit ihnen tust, 
als sie einfach nur es anzusehen, sie zu spüren.
- Sie weder wegdrücken, noch irgendwie "bearbeiten" oder verändern.
- Einfach nur annehmen ansehen.
Bald schon wirst du vielleicht sogar bemerken, dass du sie gar nicht zu dir holen musst,
denn was du bisher für "deins" gehalten hast, das ist es gar nicht.
Es schwebt einfach durch den Raum und reagier auf Resonanzen in dir,
doch gemacht hast du diese Gedanken und Emotionen nicht.
Sie sind einfach da,
dagegen kannst du auch nichts tun!

Doch du kannst wählen, ob du sie herholen 
und dabehalten willst oder musst!
Manchmal müssen wir sie eine Weile bei uns lassen, 
um tatsächlich etwas Altes hervorzuholen um es anschließend loslassen zu können.
Auch dafür muss du nichts tun, als einfach nur zuzulassen, dass es nun da ist.
Wenn du bemerkst, jetzt hast du die Wahl es auch einfach nicht mehr herzuholen,
dann probiere das einmal aus. 
Wenn du etwas Tieferes loslassen sollst, 
dann wirst du es bemerken, weil dich das Thema nicht mehr verlässt, 
bis du es hast da sein lassen, bis es von "selber" verschwindet.

Gib dir einfach nur Zeit!

*******
Deinen Raum ausdehnen:

Schließlich, dehne deinen eigenes Energiefeld aus!
Das was dir nicht gefällt (Situationen, Personen,..), 
stellt oft eine energetische Mauer dar, eine Grenze.
Dehne deinen Raum über dieses "Hindernis" hinweg aus. 
Dein Raum endet dort nicht, er kann sich darüber hinaus ausdehnen!

Nun kommt vielleicht die Angst daher die spricht: 
"Aber wenn ich das tue, dann habe ich das, was ich nicht will bei mir. Genau das will ich nicht!"
Das ist ein Irrtum, denn diese Grenzen begrenzen dich eben genau deshalb, 
weil du meinst sie täten dir etwas an, das du nicht willst,
Daher bekämpfst du sie äußerlich und/oder innerlich, 
um das Unerwünschte von dir fern zu halten.
Doch genau das führt zu deinem ewigen inneren Kampf gegen diese Grenze,
der nie zu Ende geht, dich schwächt und dich gefangen hält.

Trau dich, mag es auch unangenehm sein oder dich ängstigen,
dehne dich darüber hinaus und lass das Unangenehme zu deinem Herzen fließen oder schweben, 
denn von dort aus kann es aufsteigen, losgelassen und geheilt sein.

Wann immer dich eine Sache oder ein Mensch ärgert,
dehne deinen Raum aus, und lass ihn nicht begrenzt bleiben
von dem was dich nervt, stört, ängstigt.
Das macht unsere Räume klein und lässt uns miteinander in Konflikt kommen:
Grenzen bekämpfen, Grenzen verteidigen..
Du kannst aussteigen, wenn du willst.

Kannst du deine Kämpfe mit anderen aufgeben?
Brauchst du womöglich genau diese Kämpfe?
Wie sehr definieren sie, wofür du dich gehalten hast?
Bist du der Kämpfertyp, der/die nie verstanden wird und "gegen Mauern rennt",
derjenige der nie gehört wird, derjenige der alles um sich kontrolliert,....?

Beobachte dich
vielleicht erkennst du einmal mehr, wer oder was du nicht bist,
damit du einfach SEIN kannst WER du bist!
Licht, Liebe, wunderschön und strahlend!

copyright Eva-Maria Eleni

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Es geht nicht nur um das Sprengen der alten Konzepte, 
sondern und vor allem um die Seele, deine Seele!

Donnerstag, 6. September 2012

Ein neuer Mensch entsteht - Die eigene Innere Welt entdecken

Wie du in meinen letzten beiden Beträgen, der vergangenen 2 Tage vielleicht bereits gelesen hast, stehen wir einmal mehr vor Herausforderungen, die uns zwingen unser bisheriges Verhalten zu verändern.
Einerseits, weil die Kontrolle, durch die wir lange Zeit Sicherheit erfahren konnten nicht mehr funktioniert, andererseits, weil wir in etwas Neues, Schöneres hineinwachsen.
Und seinen wir doch mal ehrlich, wir sind ein wenig faul und auch ängstlich was Veränderungen betrifft. Wir neigen häufig dazu den bequemeren, für uns sicherer anmutenden Weg zu gehen.
Viele Glaubensmuster haben wir auf diesem vermeintlich "sicheren" Weg übernommen. Doch gleichzeitig haben wir damit unser Gefängnis erbaut. Ein Gefängnis, aus dem wir uns oft nicht hinauswagen, obwohl die Tür nur angelehnt ist, aus Angst davor, was uns erwarten könnte. Aus Angst vor dem was uns da womöglich bedroht.

Doch nun ist die Zeit einfach da, ob wir nun wollen oder nicht, dass das Alte nun nicht mehr funktioniert.
Wir erkennen unser Gefängnis und es gefällt uns nicht, doch oft fehlt der Mut den Schritt hinaus zu wagen.
Viele Ängste liegen nach wie vor in der Luft, vielleicht mehr denn je, aus dem einen Grund:
Sie werden nun wahrgenommen, erkannt.
Sie sind nicht plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht. Sie sind lediglich aus dem nicht erfühlbaren, erfolgreich ignorierten Untergrund aufgetaucht!

Hab Mut, du muss nicht so tun, als hättest du keine Angst, denn darum geht es nicht.
Das ist ein falsches Bild von "harten" Jungs und auch Mädels, die nie vor etwas Angst haben. In der Tat sind sie stumpf und gefühllos. Doch Menschen sind nicht so, und zunehmend müssen wir das erkennen.
Vergiss das alte Rollenmuster, in denen Männer, die Gefühle zeigten als "Weicheier" beschimpft wurden. In Wahrheit sind sie viel mutiger, weil sie es zulassen können, schwach zu sein und auch hilflos. Diese so genannten "harten", unverwundbaren, als toll und super dargestellten Eigenschaften, in einer Gesellschaft in der nur die Ellbogentechnik als Gradmesser für Erfolg als erstrebenswert erwachtet wird. Das hat natürlich auch vor Frauen nicht halt gemacht. So sind die meisten - im gesellschaftlichen Sinne - erfolgreichen Frauen ebenso von diesem maskulinen Rollenbild geprägt.

In diesen momentanen Zeiten tun wir uns nun immer schwerer damit, die Reste dieses in Schule, Job, Sport,... angestrebten, antrainierten und tausendfach vorgelebten überalteten Musters aufrechtzuerhalten. Ein Muster das uns Sicherheit, Unangreifbarkeit, Unerschütterlichkeit und Erfolg versprechen wollte.
Tatsächlich hat es zu einer inneren Abstumpfung, Gefühllosigkeit anderen und vor allem uns selber gegenüber geführt (je nachdem wie weit wir individuell in der Lage waren, diesen Paradigmen zu folgen). Diejenigen, die nicht in der Lage waren, diesem Bild nachzueifern, fühlten sich oft als Versager, nicht ausreichend und waren daher auch wenig erfolgreich. Beides sind Ursachen für zahllose Krankheiten, Depressionen, Burn-Out, u.s.w.

Über lange Zeit sollten wir ein Leben, weit weg vom eigenen Inneren Erleben führen. Ein Leben, wo wir jeden Kontakt zu uns selbst verloren.
Wer sich selbst, und sein eigenes Inneres verloren hat, verliert automatisch den Zugang zu Mitmenschen, zur Natur, zu allem was natürlichen, lebendigen Ursprungs ist.

Doch endlich und zum Glück bleibt uns nun keine Wahl mehr. Es geht nun in eine andere Richtung. Der Mensch "funktioniert" so nicht mehr, auch Kinder "funktionieren" (zum Glück) so nicht mehr und fordern von uns gleichermaßen, wieder zu uns selber zurück zu kehren. Wie Kinder alles hinterfragen, so beginnen nun auch wir wieder zu hinterfragen. Wie Kinder sehr emotional sind, werden auch wir wieder emotionaler.

Das ist der Mut, der eingefordert wird:
Wieder du selbst zu werden und zu sein, mit allem was sich in dir regt. Damit du dich selber immer mehr spüren kannst. Damit du allmählich erkennen kannst, dass die Welt eben doch nicht untergeht, wenn du Gefühle zeigst und zugeben kannst.
Fordere dein Recht ein, du selbst sein zu dürfen!
Lass nicht zu, dass man weiterhin von dir verlangt, deine Gefühle, deine Wahrnehmungen, deine Wut, Trauer, dein ureigenes Gefühl von richtig und falsch (das nicht selten dem antrainierten "richtig" und "falsch" widerspricht) zu unterdrücken.
Wenn du das zulässt, wird sich dein Körper bemerkbar machen. Es ist einfach nicht gesund sich gegen sein Inneres Wissen, seine Inneren Empfindungen anzukämpfen, oder sie auf irgendeine Art zum Schweigen zu bringen. Es klappt sowieso nicht mehr. Dein Umfeld wird dich testen, es muss dich testen, damit du wachsen kannst!

Ein neuer Mensch wird geboren. Und wie jede Geburt ist das mit Schmerzen verbunden. Unsicherheiten kommen zutage:
Wie wir das neue Leben denn sein? Wie soll ich mich denn zurechtfinden, wenn das woran ich immer geglaubt habe, wie ein Kartenhaus zusammenbricht?
Es ist völlig normal diese Gedanken, Befürchtungen und Ängste zu haben. Es gehört dazu, ist unumgänglich und entgegen mancher Theorien auch völlig ungefährlich.
Es ist nichts Gefährliches daran, sich unwohl und unsicher zu fühlen. Du musst auch jetzt nicht wissen wohin dein Weg dich führen wird.
Hingabe ist das, was wir jetzt lernen. Hingabe an das Leben selbst. loslassen und vertrauen.

Blick in dich, dort ist das Leben, dort beginnt es und dort endet es nie.
Das Äußere vergeht! Gerade jetzt können wir das eindrucksvoll erkennen, ohne dabei den physischen Tod erleben zu müssen. Doch du verschwindest nicht, egal wie viele Ängste du hast.

Manchmal können wir sie schon spüren, die Euphorie eines neuen Lebens, weit weg von den Mauern aus Ängsten und Vorstellungen, die wir um uns erbaut haben. Der Duft der Freiheit umgibt uns schon und manchmal sind wir in der Lange ihn zu atmen. Genieße es!
Manchmal gibt es aber auch düstere, verzweifelte Stunden. Da wird unser altes Glaubenssystem ins Wanken gebracht, denn es muss zerfallen, die Ängste treten hervor und drohen uns mit sich zu reißen. Doch das haben sie bisher nicht getan, du bist noch immer hier! Du musst auch gar nichts tun. Aufhalten kannst du es ebensowenig. Nimm es einfach an wie es ist und es verschwindet wieder.

Lerne dich gut um dich selber zu kümmern, Lerne DICH kennen, wer bist du tief in dir? Dort gibt es so viel zu entdecken, weil du immer mehr erkennst wer und was du NICHT bist. Lerne zu erkennen was dir gut tut, was dich stärkt, was dir Entspannung oder Kraft schenkt. Was nährt deine Seele?

Text und Bild copyright Eva-Maria Eleni


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