Montag, 19. Dezember 2011

Die Geschichte einer unglaublichen Begegnung

"Kannst du es hören?", flüsterte Isabella.
"Was meinst du?", der Vater legte die Zeitung beiseite und lauschte.
"Stille, nichts, es ist unglaublich still heute!", erwiderte sie.
Der Vater nickte.
Beide lauschten eine ganz Weile lang der Stille,. Sie hatte etwas feierliches, heiliges an sich. Beide konnten es in ihren Herzen fühlen.
"Kannst du ihn sehen?", fragte schließlich Isabella.
Der Vater bekam ganz große Augen:
"Also sehen, ich weiß nicht, aber ich spüre dass etwas da ist, da schräg neben dir an deiner linken Seite!"
Das Mädchen nickte und streckte ihre Hand dorthin.
Die Hand wurde ganz warm und sie bekam rote Backen.
Der Vater beobachtete alles und konnte nicht wirklich begreifen was da gerade geschah.
"Er will, dass du vertrauen hast!", sagte Isabella, "er möchte dass du nicht mehr nur an das glaubst was du sehen kannst, er möchte, dass du einfach nur hinfühlst und vertraust. Es wird sich alles zum Guten wenden. Er möchte, dass wir wissen, dass er und alle Lichtwesen auf uns achten, uns beschützen und uns sehr lieb haben."
Isabellas Augen leuchteten, sie sah anders aus, als sie es sonst tat, beobachtete der Vater. Und in ihm machte sich ein Gefühl der Geborgenheit breit, er wusste, dass seine Tochter recht hatte, er hatte es auch gespürt und er spürte es noch immer.
"Sein Name ist Raphael!", sprach Isabella weiter "und er geht niemals fort, wir können ihn rufen, jederzeit und er wird da sein, einfach so, weil er uns liebt!"


(Eine unglaubliche Begegnung - von Eva-Maria Eleni)


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Alles Liebe
Eva-Maria Eleni

Sonntag, 18. Dezember 2011

Eine Geschichte über das Helfen

Eine Geschichte über das Helfen von Eva-Maria Eleni

Eine Mutter kam in die Küche. Sie sah, wie ihre kleine Tochter versuchte in einem Regal die Keksdose zu erreichen. Das Fach in dem die Keksdose stand war sehr hoch für das Kind. Die Kleine hatte sich auf die Zehenspitzen gestellt und mühte sich ab die Dose zu erreichen. Die Mutter ging hin, nahm die Keksdose und stellte sie auf den Küchentisch.
Das kleine dreijährige Mädchen sah die Mutter mit großen Augen zornig an, dann lief sie davon, ohne sich noch für die Kekse zu interessieren.
Die Mutter schüttelte den Kopf und verstand nicht recht was mit ihrem Kind los war.

Am Nachmittag nahm die Mutter ihre Tasche und ging in die Stadt um Erledigungen zu machen. In einem Geschäft war vor ihr ein Rollstuhlfahrer an der Kasse. Als auch die Mutter bezahlt hatte und das Geschäft verlassen wollte, sah sie wie der Rollstuhlfahrer sich mit dem Öffnen der Tür abmühte. Kurzerhand öffnete sie die Tür, um ihm zu helfen. Der Rollstuhlfahrer bedanke sich aber nicht, er sah sie nur kurz unfreundlich an und rollte davon.
Die Mutter schüttelte den Kopf und verstand nicht recht, was mit dem Rollstuhlfahrer los war.

Am Abend pflegte die Mutter stets im Gebet mit ihrem Schutzengel zu sprechen, so tat sie das auch an diesem Tag.
„Lieber Schutzengel, ich habe heute zweimal jemandem geholfen, aber keiner bedankte sich dafür oder schenkte mir auch nur einen freundlichen Blick. Ich verstehe die Welt nicht, sind denn alle so undankbar?“
Der Schutzengel hatte natürlich alles beobachtet was den Tag über geschehen war und da die Mutter ihn nun um Rat gefragt hatte so antwortete er ihr:
„Du hast ihnen nicht geholfen!“
„Was, natürlich habe ich das gemacht, ich habe meinem Mädchen..“,
weiter kam sie nicht, denn der Schutzengel unterbrach sie liebevoll:
„Oh ich weiß ja was geschehen ist, ich war wohl dabei und habe alles beobachtet. Ich muss dich jetzt aber darauf hinweisen, dass was du für Hilfe gehalten hast in Wahrheit keine gewesen ist. Da du mich gefragt hast, so muss ich dir nun ein paar Dinge erklären die du wissen solltest:
Dein Mädchen wollte die Keksdose erreichen und du hast gedacht es würde ihr helfen, wenn du die Dose für sie herunterholen würdest. Du dachtest sie könnte das alleine nicht, und das ist es was sie wütend machte. Die Höhe der Dose war höher als alles, was sie bisher zu erreichen versucht hat, die Dose war also höher als die Grenze die sie bis zum heutigen Tage erreichen konnte. Heute wollte sie über diese Grenze hinauskommen. Durch dein Eingreifen aber hast du ihr vermittelt, dass sie diese Grenze nicht überwinden kann. Und das ist keine Hilfe.“
Die Mutter hatte jedes Wort verstanden, das ihr der Engel mitteilte.
„Also hätte ich mich nicht einmischen sollen?“, fragte sie zaghaft.
„Du hättest sie beobachten können und sie aufmuntern können ihr Ziel zu erreichen, aber mehr hättest du nicht tun können oder müssen, vielleicht hätte sie auch später aufgegeben und dich um Hilfe gebeten.“
„Das verstehe ich, der Rollstuhlfahrer war auch nicht begeistert über meine Hilfe!“
„Ja, auch er ist an seine Grenze gestoßen. Er hat vor einiger Zeit beschlossen, seine Grenzen zu überwinden, die er durch seinen Rollstuhl immer wieder erlebt hat. Er will seit einiger Zeit herausfinden was er alles schaffen kann.
Diese Tür war eine besondere Herausforderung, denn sie war schwerer zu öffnen als die, mit denen er es vorher versucht hatte.“
„Und ich habe ihm die Chance genommen es so lange zu probieren bis er es geschafft hat!“, erwiderte die Mutter kleinlaut.
„Das nächste Mal wirst du etwas darüber wissen, wie gerne Menschen ihre eigenen Grenzen überwinden würden. Und nun weißt du auch, dass es keine Hilfe ist, wenn du jemandem etwas abnimmst, ohne dass er zumindest darum bittet. Vielleicht hast du auch erkennen können, dass du nicht dadurch helfen kannst indem du anderen ihre Arbeit abnimmst. Du kannst auch gar nicht wissen, was sich derjenige vorgenommen hat.“
„Ja, das ist wahr, ich dachte meiner Tochter ginge es darum Kekse zu essen, doch dass es ihr darum ging diese Schachtel zu erreichen, das habe ich nicht gewusst. Und bei dem Rollstuhlfahrer hatte ich gedacht er wollte einfach aus dem Geschäft hinaus, aber dass es ihm auch wichtig war die Türe selber zu öffnen, das hatte ich nicht geahnt. Das nächste Mal werde ich fragen, ob meine Hilfe benötigt wird oder nicht und ich werde ein wenig mein Vertrauen in die Menschen stärken, dass sie schaffen können was sie sich vorgenommen haben. Hilfst du mir dabei mein lieber Engel?“
„Ich helfe dir dabei sehr gerne!“
Und der Schutzengel hüllte die Mutter in sein liebevolles Licht.


copyright Eva-Maria Eleni


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Eva-Maria Eleni

Freitag, 16. Dezember 2011

Über das Schenken und die Liebe

Der Wahre Sprit des Lebens von Eva-Maria Eleni

Jetzt ist die wunderbare Weihnachtszeit, die Zeit in der sich die allermeisten darum bemühen Geschenke für ihre Lieben zu besorgen. Und das ist doch etwas sehr Schönes, wenn man jemanden beschenken kann.
Ihr kennt es bestimmt auch: Ihr überlegt euch vielleicht was würde diese Person besonders schön finden. Am schönsten ist es dann, wenn wir unser Herz öffnen und das Geschenk dieser Person überreichen und erwartungsvoll zusehen, wie der Betreffende sein Geschenk voll Freude öffnet.
Und etwas ähnlich Wunderbares geschieht wenn wir beschenkt werden. Wir bekommen von einer lieben Person etwas überreicht, wir spüren die Aufregung und Unsicherheit des Menschen und die Vorfreude darauf, wie wir sein oder ihr Geschenk finden werden.
Nun stelle ich einmal die Frage in den Raum: Was ist denn das wirkliche Geschenk das wir geben und welches wir bekommen?
Wie fühlen sich Geschenke an, die wir nur in die Hand gedrückt bekommen und der andere sieht uns dabei nicht einmal ins Gesicht und wir haben nur das Gefühl, dass wir es soeben bekommen haben, weil er oder sie sich dazu verpflichtet gefühlt hat.
Spielt es denn nun tatsächlich eine Rolle was genau in dem Paket gewesen ist?
Oder sind die Geschenke, die wir mit Liebe überreicht bekommen nicht diejenigen, die uns innerlich reich und zufrieden machen?

Freut ihr euch nicht auch besonders über eine Kinderzeichnung, wenn das Kind mit leuchtenden Augen vor euch steht und sehen möchte wie euch das Bild gefällt?
Und es gefällt euch sehr, obwohl es von keinem berühmten Künstler gemalt wurde, hängt ihr es vielleicht trotzdem an die Wand und es macht euch glücklich wann immer ihr es anseht.

Wenn Menschen etwas mit Liebe herstellen oder ausführen, das könnte Musik sein, Bilder, Bücher, Geschichten, schöne Worte und vieles mehr, so ist es doch am Ende immer nur die Liebe, mit der es erschaffen wurde, die uns wirklich tief berühren kann (wenn wir es zulassen möchten) und das ist unsere wahre Nahrung.

Ihr habt wahrscheinlich schon einmal etwas über Lichtnahrung gehört. Es gibt Menschen die es geschafft haben ohne jegliche Zufuhr von Nahrung, manche sogar auch ohne jede Zufuhr von Flüssigkeit zu (über)leben und sich auch wirklich gut zu fühlen und körperlich topfit zu sein.
Aber sie führen ihren Körpern eine Nahrung zu, die bislang von vielen Menschen völlig unterschätzt wird:
Lichtnahrung, im Grunde nichts als reine Liebe.
Wir könnten davon tatsächlich leben!

Ich muss an dieser Stelle aber betonen dass  es sich bei dieser Liebe um Liebe in ihrer reinsten Form handelt, nicht um das was sehr oft mit Liebe und ihren konditionierten Vorstellungen verwechselt wird. Leider wird Liebe sehr oft verwechselt mit:
„Wenn ich dir dieses oder jenes gebe, oder mich um dich kümmere, dann erwarte ich Gegenzug, dass.....“
Die Liebe von der ich spreche ist eine Liebe ohne Erwartung, dass etwas Bestimmtes im Gegenzug geschehen soll.
Das führt nämlich zu dem großen Missverständnis: Man meint etwas zu brauchen und erst deswegen und nur deswegen geht man dieser Person hin.
So jemand meint Liebe zu geben, um das vermeintlich Benötigte vom Gegenüber im Gegenzug zu bekommen. Das hat mit der Liebe von der ich spreche nichts zu tun.

Ich spreche von Liebe die jeder in sich trägt, die man sich von niemanden erst einmal abholen muss. Von der Liebe die in und um uns ist, wenn wir ihr erlauben bei uns zu sei.
Sie ist von nichts abhängig. Wir "haben" sie, immer und jederzeit, weil wir Liebe sind.
Es gibt nichts was wir tun könnten um sie zu bekommen, denn sie ist schon da.
Es gibt nichts was wir getan haben könnten um sie zu verjagen, denn sie ist einfach da.
Das einzige was wir tun können, um sie loszuwerden ist, ihr unsere Türen und Tore zu verschließen, sodass wir sie nicht mehr fühlen. 

 Willst du dir heute vielleicht erlauben die Liebe in dir und um dich zu sein und sie zu fühlen?
Das braucht ein bisschen Übung, bis du es irgendwann ganz selbstverständlich spüren kannst.
Und wenn du das dann schon gut kannst, diese, deine Liebe zu spüren, vielleicht magst du dann nach draußen gehen und etwas davon anderen schenken?
Nur nimm sie dabei nicht von dir selber weg!
Gib nicht deine eigene Liebe weg, sondern lass sie in dir so stark werden, dass sie einfach übergeht und aus dir heraus fließt, dass sie sich so vermehren kann, dass sie ganz automatisch durch kleine Gesten andere erreicht.
Es ist vielleicht nur ein kleiner Gruß den du schenken willst,
aber diese so groß gewordene Liebe in dir, sie erreicht den anderen Menschen wirklich.
Und wenn die Liebe so groß ist in dir, dann wirst du auch die Liebe, die dir entgegen gebracht wird wunderbar annehmen können. Denn du brauchst die Liebe der anderen nun nicht mehr um dich zu füllen, denn du fühlst dich nicht (mehr) leer. Du BRAUCHST sie nicht mehr und bekommst sie einfach so, zusätzlich, als wunderbare Bereicherung.
Wenn Menschen beginnen so ihre Liebe zu teilen, dann heilen sie ganz viel damit, ihre Umgebung und die Menschen um sie, einfach nur indem sie zeigen, dass es so einfach sein kann und darf und sie selber sind dabei wunderbar glücklich und von Liebe umhüllt.
Schließlich werden es immer mehr Menschen werden – so hoffe ich und wünsche es mir – die erkennen können, dass das alles ist was wir wirklich brauchen. Dann muss keiner mehr dem Konsumwahn verfallen um seine inneren Löcher zu stopfen (die Löcher die entstehen, weil wir vergessen habe dass sie Liebe schon da ist und immer hier war), er wird sich auch von niemandem mehr bequatschen lassen, was er denn angeblich alles in seinem Leben braucht. Und es wird keiner mehr denken, er müsse jemandem anderen etwas wegnehmen um überleben zu können.

Wäre das nicht schön, wenn wir alle wahre Liebe sein und leben dürften, wie viele unsere jetzigen Probleme wären in nichts aufgelöst!

Vielleicht denkt ihr beim Beschenken daran, dass es nur darauf ankommt demjenigen euer Herz zu öffnen, während ihr ihm das Geschenk überreicht.
Fühlt einfach in euch hinein, genießt es wie schön sich das anfühlen kann und wer weiß, was dann geschieht?!

Alles Liebe
Eva-Maria Eleni

 
copyright Eva-Maria Eleni


Wenn du den Beitrag kopieren willst, dann nur unverändert und ungekürzt 
mit der folgenden Quellenangabe 
(unter oder über dem Posting in der selben Schriftgröße wie der Text): 
"Quelle: http://eva-maria-eleni.blogspot.com/ " 
 Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du einen Blick in meine Bücher werfen möchtest, darin kannst du viel Seelennahrung für dich finden, wenn du magst!! 
Es geht nicht nur um das Sprengen der alten Konzepte, 
sondern und vor allem um die Seele, deine Seele!

Hinweis: Falls du eins meiner Bücher als weihnachtsgeschenk
verschenken oder dir schenken lassen willst.
bei Amazon sind einige Exemplare auf Lager erhältlich,
bzw werden laut Amazon noch geliefert
(ich denke die Bestellung über den Buchhandel 
dauert aufgrund der Lieferzeiten zu lange)

Meine Bücher auf Amazon

Dienstag, 6. September 2011

Der kleine Lichtfunke

Viele Geschichten enden dann, wenn sich zwei Menschen nach langem hin und her endlich gefunden haben. Nun gibt es offenbar nichts mehr zu erzählen, denn das Ziel aller Träume ist nun erreicht. Oder doch nicht? Die Geschichte von Lucia und Ben beginnt dort, wo viele Geschichten enden … beim so genannten „Happy End“. 

Worum geht es nun im Leben der beiden, nachdem sie ein großes Lebensziel, das Finden der großen Liebe, erreicht haben? Lucia wird vor einige Herausforderungen gestellt, so versucht sie herauszufinden, was ihre Berufung in diesem Leben sein könnte. Auf ihrer Suche begegnet sie interessanten Menschen, wie dem geheimnisvollen Erik, der ihr einiges über Lichtfunken erzählt. Doch dann ist Ben eines Tages verschwunden ...





Es gibt so viele Bücher über Spiritualität, viele sind sehr toll und hilfreich. Aber ich finde so selten welche, die in Romanform geschrieben sind. Eine Geschichte, die einfach erzählt wird und den Leser in eine Welt eintauchen lässt...
Deshalb dachte ich, einfach selbst so ein Buch zu schreiben

Zur Leseprobe :