Donnerstag, 15. September 2016

Vollmond mit Mondfinsternis, am 16.9.2016


Äußerlich beobachtbar scheint es jetzt so zu sein, dass jetzt gerade sehr heftige Knöpfe gedrückt werden. Es wird sozusagen alles aufgefahren, was es gibt, um zu prüfen, in wie weit du tatsächlich und ehrlich in dir verwurzelt bist oder nicht. Es ist sozusagen eine Bestandsaufnahme, wo du jetzt wirklich stehst - und zwar mit dir selber, in der Verbindung mit dir. Lässt du dich umwerfen, oder bleibst du bei dir?
Die Egos der Menschen scheinen jetzt einen heftigen Kampf um die Vormachtstellung auf dem Höhepunkt zu durchleben - beim Kampf der Egos geht es immer ums Gewinnen oder Verlieren, um Macht und Kontrolle, nie um echte, tiefe Liebe. Aber dieser Verlust der tiefen Liebe führt zu inneren Höllenschmerzen, und dies wird immer noch deutlicher und schmerzlicher spürbar.

Worum es geht:
Wieder in die Verbindung mit deinem wahren Selbst kommen - wirklich DICH leben!
Dieser Vollmond steht ganz im Zeichen von ANKOMMEN. Aber nein, es ist nicht das, was wir uns normalerweise (in unserem konditionierten Denken und Fühlen) unter Ankommen erträumt oder vorgestellt haben. Viele wollen bei einem Partner ankommen, in ihr Traumhaus einziehen, am Ort ihrer Träume ankommen, im richtigen Beruf ankommen etc. Dafür arbeiten sie entweder hart oder sie haben diese Träume unterwegs irgendwann aufgeben müssen, weil es einfach nicht klappen wollte und die Energie fehlte.
Mit Ankommen meine ich hier aber etwas, das jenseits dessen liegt, was wir uns in der äußeren Welt erhoffen - denn zunächst bedeutet Ankommen immer das Ankommen in dir und mit dir selbst. Das äußere Leben ordnet sich immer nur danach - ist also eine Folgeerscheinung deiner inneren Einstellung und Schwingung. Nicht die Menge an harter Arbeit, Fleiß oder Aufwand entscheiden darüber, ob du dir angeblich etwas verdient hättest - die entscheidende Frage ist: Wie sehr bist du dir selber wieder verwurzelt und wieder richtig DU?

In diesem Zusammenhang will nun unbedingt das Thema "Identifikation" beleuchtet werden. Denn tatsächlich ist es immer eine Überidentifikation, die uns einer Spirale gefangen halten kann, in der wir uns immer wieder (über)anstrengen, uns plagen, vorwärts puschen, unsere innere Verbindung nicht mehr spüren können und es nicht zulassen können, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Beziehungen profitieren sehr davon, können wir Überidentifikationen fallen lassen. Das Herz kann nur wirklich gehört und seine Stimme liebevoll im Leben zum Ausdruck gebracht werden, wenn Überidentifikationen erkannt und sich davon gelöst wird.
Woran erkennen wir Überidentifikationen: 
Hängst du in einer Überidentifikation fest, dann hast du eine ganz eigene Betrachtungsweise übernommen, in der du glaubst, dass dein Leben ausschließlich davon abhängt, was du tust, wie viel du tust oder was du nicht kannst, was du damit erreichst/sowieso nicht schaffst, was du alles willst, wie viel du davon umsetzen kannst, etc. Außerdem ist deine Sichtweise von Ideen eingetrübt, Ideen darüber, wie andere dich sehen, wie du vor anderen dastehst, wie du dich positioniert haben willst (gesellschaftlich, im Beruf, im Freundeskreis, in der Familie, aber auch in deiner Beziehung). Du hast die begrenzte Sichtweise, dass du alles machen oder beeinflussen musst, sonst passiert nichts (Gutes). Du meinst, nur die richtigen Fäden ziehen zu müssen. Die meisten Menschen suchen dann ständig danach, diese Fäden zu finden oder wollen lernen, wie man sie nun ziehen muss. Insgeheim hat sich der Glauben eingenistet, dass es Fehler gibt und du leicht versagen könntest - das macht Angst und Stress (selbst wenn du sie nicht direkt spürst, oder wenn du das nicht zugeben willst). 

Die Wahrheit ist, dass wir gelenkt werden - immer! Wenn wir in der Falle der Überidentifikation festhängen, spüren wir diese Verbundenheit nicht mehr. Genau dieser Mangel am Wissen um die ewige, untrennbare Verbundenheit, an den Fluss des Lebens, an Werden und Vergehen, bleiben wir immer in der Angst gefangen. Angst wird dann zur Volkskrankheit, wenn im Großen Stile die innere Verbundenheit verloren ging.

Die innere Verbundenheit wieder zu spüren ist ein Prozess deiner Bewusstwerdung. Es muss dir sozusagen innerlich klar werden, dass das, was du in deiner eingeschränkten, überidentifizierten Betrachtungsweise dachtest, so überhaupt nicht stimmt. Die Angst verliert sich allmählich mehr und mehr, sie zieht sich aus allen Lebensbereichen zurück, wo du wieder in die Verbindung mit deinem wahres Wesen eingetreten bist. 
Der riesengroße Vorteil und dein Gewinn bei der Konfrontation und dem Durchlaufen dieser Prozesse ist, dass du wieder in das tiefe Wissen zurück kehrst, wer dich wirklich versorgt, wer dich wirklich nährt. Das macht dich entspannt und frei, weil du nicht mehr glauben musst, wenn dir ein anderer erzählen will, was du alles zu erledigen hättest, damit du überleben kannst, etwas zu essen hättest und dein Dach über dem Kopf.

Der Weg hinaus aus diesem Dilemma kann nur über das Fallenlassen der Überidentififaktion geschehen. 
Wenn du nicht mehr der bist, der sich in dieser ganz bestimmten (im aufgeprägten) engen Rolle von "Das kannst du, (dafür bist du da) und das kannst du sowieso nicht (daher lass es lieber gleich, sonst verbrennst du dich nur)" festhängen lässt, wer bist du dann? Wer bist du hinter dieser Identifikation? Wer ist der Mensch hinter all den alten Geschichten, welche dich so werden haben lassen und die dich vergessen haben lassen, wer du wirklich bist? Erkennen die Geschichten, damit du sie dir nicht mehr ständig und immer wieder aufs Neue  erzählen musst. Sie werden sich nämlich niemals ändern, so lange du sie nicht loslassen kannst und willst.

Wenn du dich wieder finden und leben willst, dann tritt auch deine tiefen Seelenträume nicht mehr mit den Füßen. Lerne sie wieder zu ehren und zu achten! Dränge sie nicht wieder zurück, oder sperre sie ins hinterste Verließ. Da du nicht bist und niemals warst, was man dir über dich erzählt hat, darfst du auch deine Minderwertigkeitsgefühle hinter dir lassen. Dann musst du dich selber nicht mehr quälen, indem du dir erst gar nicht gestattest, die Schritte zu unternehmen, die von dir gegangen werden wollen und sollen. So lange du deine Träume gar nicht wirklich erfüllt sehen kannst und willst, ist klar, dass sie das auch nicht tun. Verschwinden aber oder vergessen kannst du sie ebenso nicht. Du hängst dann fest und das tust du wahrscheinlich schon sehr lange. 
Das Risiko des nicht genau Wissens oder das alte quälende Gefängnis gebaut aus deiner Angst (oder auch der Angst der vielen anderen, die diesen Weg nicht beschreiten wollen und auch dich in ihrem Gefängnis behalten wollen, damit sie sich im Recht fühlen und nichts verändern müssen)?

Vollmondritual:
1. Schreibe dir alle deine momentan auftauchenden Ängste und Schmerzen von der Seele. Vielleicht verfasst du es auch in Briefform an eine Person oder an das Leben (schicke diesen Brief aber nicht ab, denn er ist für dich und für deinen Erkenntnis- sowie Loslösungsprozess gedacht). Schreibe einfach so lange, bis dir nichts mehr einfällt.
2. Danach verbrenne das Blatt (in gesichertem Rahmen). Bitte die Engel/das Universum/Gott oder zu wem immer du eine Beziehung pflegst darum, dich bei diesem Prozess zu unterstützen.
3. Die Asche kannst du ins fließende Wasser geben, vergraben oder dem in übergeben!


Für deine inneren Entwicklungsprozesse möchte ich dir ganz besonders zwei meiner Bücher ans Herz legen: "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit(zum Buch hier klicken) und mein neues Buch: "Die Rückkehr der sanften Krieger". Sie geben dir Hinweise, wohin du blicken kannst, um verkannte Schatten und Lügen zu entlarven. Sie geben viele weitere Einblicke darüber, welchen Prozessen und Abläufen wir dringend mehr Beachtung schenken sollten, um wieder zurück zu finden, zu unserem wahren Wesen, zu Authentizität, Klarheit und wahrer Kraft. (zum Buch "Die Rückkehr der sanften Krieger" hier klicken ) 
Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni 

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Sonntag, 11. September 2016

Dualseelen/Zwillingsflammen – September 2016


DICH wieder finden und ganz neu entdecken!

Jetzt ist die wohl bislang höchst transformative Zeit - ganz besonders auch für die Liebe!

Es ist immer wieder erstaunlich, zu erkennen, wie viel wir eigentlich anstellen mussten (und müssen), um zu verhindern, dass die wahre Liebe sich in unserem Leben ganz einfach ihren Ausdruck verschaffen kann. Es ist eine völlig natürliche Angelegenheit, dass uns die wahre Liebe findet und dass sie sich im Leben ihren Platz nimmt - wenn, ja wenn wir nicht so viel unternehmen würden, um genau diesen völlig natürlichen Prozess erfolgreich immer wieder zu unterbinden. Immer wieder lassen wir uns in die alte Strukturen zurückholen, die wir schon kennen.
Die Weichheit und Sanftheit möchte sich wieder in unserem Leben ausbreiten, der Argwohn und das Misstrauen wollen gehen dürfen, der Fluss der Liebe sich ausdehnen und uns mit sich nehmen, auf einer Reise in etwas, das wir bisher so schwer zulassen konnten.

Jetzt ist eine großartige Zeit, um uns dem natürlichen Lebensfluss wieder anzunähern und ihn wieder erlauben zu lernen!
Die Grundvoraussetzung, um diese Prozessen in Gang zu setzen ist, dass dir klar wird, dass du den Schlüssel für die Art deiner Liebesbeziehung in dir trägst. DU, die Art und Weise wie du innerlich ausgerichtet bist, wie du dich mit dir selber fühlst und wie du zum Leben und zu allem stehst, was dir begegnet, ist entscheidend dafür, wie sich (unter anderem) dein Liebesleben gestaltet! Daher beginnt der Umbauprozess niemals bei deinem potenziellen Liebespartner, sondern immer in dir!

Im Grunde baut es uns innerlich komplett um. Wir dachte so viel über uns, was sich zunehmend als unpassend und falsch herausstellt. Wir nahmen im Leben einen Platz ein, den man uns zugewiesen hat. So haben wir eine gewisse Haltung und Einstellung uns, unseren Mitmenschen und dem Leben gegenüber entwickelt, die diesem Platz entsprach.

Wir entwachsen einer Zeit, in der das Ausleben von Mangel an der Tagesordnung war. Der Mangel an innerer Klarheit, an Selbstverantwortung, an wirklicher, echter Nähe etc. hat uns in ungesunde Muster gezwungen. So gut wie nie spielten die Führung der Seele und die Wahrheit irgendeine Rolle. Der Weg zurück bedeutet eben auch, diese Muster zu entlarven und auch die einstige Rolle, unser falsches Selbstverständnis, unter die Lupe zu nehmen und wirklich gehen zu lassen.
Dies ist eine große Herausforderung, weil wir das Gefühl bekommen, uns selber zu verlieren. Dies ist aber nicht der Fall! Wir verlieren falsche Muster und die falschen Ideen!
Zeitgleich ist es enorm wichtig, dass wir unbedingt auch den Weg in unser Innerstes finden, uns erlauben, die Wahrheit und Kraft in uns frei zu legen. SIE ist das EINZIGE, was uns wirklich Halt geben kann.
Das Äußere und all der Schein werden mehr und mehr weg brechen. Falls wir unseren Partner als Stütze verwenden (missbrauchen!) wollen, weil wir innerlich (noch) keinen Halt gefunden haben und wir uns dann instinktiv (nicht willentlich!) immer an etwas/jemanden klammern müssen, kann sich weder unser wahres Potenzial, unsere wahre Kraft noch die wahre Liebe entfalten!

Wir verändern uns - deutlich und rasant. Wir können jetzt viel klarer und erkennen, was wir alles NICHT sind und niemals waren. Bereits unseren Vorfahren ging das ebenso. Der Mensch hat sich selber verloren, als er seine innere Größe und Stärke abgeben musste.
In den Zellen unseres Körpers befinden sich noch viele Reste der alten Strukturen (genau genommen deren Schwingungsmuster). Wollen wir diese erlösen und wieder frei werden, wieder uns selber leben, wieder LIEBE leben, dann müssen wir an diese Strukturen dran gehen, aktiv und mit bewusstem Hinschauen und Hinfühlen. Alles was in uns noch herumspukt und uns das falsche Bild über uns selbst weiterhin nährt, will gehen.

Jetzt gerade können wir unglaublich viel freier werden, doch was es dafür eben auch braucht, ist unsere innere, klare Einwilligung, dass diese Veränderungsprozesse alles hinfort spülen dürfen, was nicht mehr zu uns passt.
Bei all diesen Loslassprozessen werden jetzt viele Ahnenthemen noch einmal im Schnelldurchlauf und auf viel tieferer Ebene deutlich. Manchmal kommen auch heftige Ereignisse im außen hinzu. Um diese Themen aktiv zu entlassen, kannst du zum Beispiel das Befreiungsritual aus meinem Buch "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit" durchführen. (link siehe am Ende des Textes)

Gerade die Liebe hat in der vergangenen Zeit ganz stark unter den alten Strukturen gelitten. Beinahe erstickt ist sie. Dabei sind die Menschen innerlich vor Einsamkeit beinahe umgekommen. Härte und Wut, Unterdrückung und Manipulation haben sich da viel Platz genommen, haben Herzen und die Liebe vergiftet. Blockaden aus Mißgunst, Neid, Angst, Zwietracht, Bosheit etc können immer schwerer aufrecht erhalten bleiben. Bleiben sie in unser Schwingungsgefüge aber (mit viel Mühe) integriert, besitzen wir keinen guten Nährboden für eine wahrhaft glückliche, wirklich bereichernde und nährende Beziehung (mehr dazu kannst du im Kapitel "Der Garten der Beziehung" im Buch "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit" nachlesen).

Die Wahre Liebe kommt näher, deutlich, spürbar, dass es kribbelt und eben so einiges wieder an die Oberfläche spült. Öffnest du das Tor, etwas Neuem zu begegnen, dir selber neu und anders zu begegnen? Kannst du dein altes Gefühl von Ich-bin zerfallen lassen, damit du vom Leben selbst und deiner innere Kraftquelle neu zusammengesetzt wirst?

Für deine inneren Entwicklungsprozesse möchte ich dir ganz besonders zwei meiner Bücher ans Herz legen: "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit(zum Buch hier klicken) und mein neues Buch: "Die Rückkehr der sanften Krieger". Sie geben dir Hinweise, wohin du blicken kannst, um verkannte Schatten und Lügen zu entlarven. Sie geben viele weitere Einblicke darüber, welchen Prozessen und Abläufen wir dringend mehr Beachtung schenken sollten, um wieder zurück zu finden, zu unserem wahren Wesen, zu Authentizität, Klarheit und wahrer Kraft. (zum Buch "Die Rückkehr der sanften Krieger" hier klicken ) 

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni 

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Montag, 5. September 2016

Wie die Erde sich verändert


Wir entwickeln uns immer weiter. Dabei scheint die Ent-wicklung immer noch schneller zu werden. Das bringt eine deutliche Herausforderung für uns mit sich: Wir scheinen uns klar entscheiden zu müssen, worauf wir unseren Fokus und unser Leben wirklich ausrichten wollen. Wir können immer schwerer mit einem Bein auf der einen Seite tanzen und mit dem anderen auf der anderen. Einen solchen Spagat bekommen wir immer schwerer hin - und das ist gut so! Denn das bedeutet, dass wir uns bald entscheiden werden müssen, obwohl wir davor Angst haben! 
Es bedarf auch einer Entscheidung, sich immer weiter von den so alltäglich gewordenen Reibereien, Rechthabereien, kleinen Streitereien zurück ziehen. Aber der Rückzug funktioniert nicht, wenn du einfach nur weg gehst und sagst: "Das ist eh bloß der andere, er/sie soll mich in Ruhe lassen!" So lange wir der Auffassung sind, dass dieses Verhalten ausschließlich vom Gegenüber ausgeht, holt uns das immer wieder ein. Ja, es gibt schon Menschen, die ganz stark bei anderen die Knöpfe drücken wollen - immer wieder. Es ist auch gut, wenn wir das Verhalten des Anderen wirklich unter die Lupe nehmen. Wir sollen durchaus Unterscheidungsfähigkeit lernen. Menschen bringen nun einmal Unterschiedliches zum Ausdruck. Das ist nicht problematisch, aber wenn wir einen Psychopaten für jemanden halten, der Wohlgesonnen für uns nur das Beste will, dann bekommen wir echte Probleme. Wir sollen für uns selbst entscheiden lernen, womit wir uns überhaupt abgeben wollen/müssen - und eine solche Entscheidung dürfen wir keinesfalls einem anderen überlassen! 
Die bedeutenden Fragen sind also: Was lässt du zu? Warum lässt du etwas Bestimmtes mit dir machen/dich von etwas Anderem immer wieder entfernen? Hast du hier überhaupt eine Wahlmöglichkeit, oder triggert es dich so stark an, dass du - obwohl du gar nicht willst - hineingezogen wirst und dir so deine Energie abgezapft wird? 

Der andere ist ein Spiegel. Das bedeutet aber nicht, dass er genau dasselbe Verhaltensmuster an den Tag legt, wie du es tust. Er/Sie kann auch vollkommen andere Intentionen haben oder eine völlig andere Lebenseinstellung. Wir alle aber haben auch uralte Muster übernommen - von unseren Ahnen (Eltern, Großeltern, und noch viel weiter zurück) von der Gesellschaft, von den Dingen, die im Kollektiv geschehen sind. Dein Gegenüber spiegelt dir also nicht das, was du bist, sondern etwas, das du mit übernommen hast. es schwingt in dir mit, auch wenn du dich selber entschieden hast, das so nicht leben zu wollen. Da es aber in dir mitschwingt, beeinflusst es dein Schwingungsgefüge. Wenn es zudem noch dem entgegen steht, was du eigentlich wirklich leben willst, dann blockiert es dich. Es behindert dich daher noch in irgendeiner Form, wirklich ganz klar nur DU zu sein und dich zum Ausdruck zu bringen. Er zeigt dir etwas, was dein Leben gerne von dir betrachtet haben will. Es will etwas in deinen Fokus rücken, damit du es dir ansiehst und du es so entlassen kannst. 
Wir konnten uns einst nicht dagegen wehren, dass wir tiefe Muster mit übernommen haben - das war sozusagen der Preis, welchen es uns abverlangt hat, hier in dieses Leben, zu diesem Zeitpunkt, zu kommen. Wenn du zu den "Transformationskünstlern" ;) dieser Zeit gehörst, dann willst du aber dein Energiesystem von all dem giftigen alten Ballast befreien. Das gelingt nur, wenn du wirklich ansiehst, was sich dir zeigt und die entsprechenden übernommenen Muster, die sich eben auch in dir festgesetzt haben, erlöst.
Nimm es also nicht persönlich, wenn dir etwas sehr Unangenehmes begegnet. Sieh es als einen Hinweis, dass da etwas in dir nach Erlösung, Klärung, Heilung ruft. Es ist nicht dein Fehler und auch nicht der, deines Gegenübers. Es ist einfach Altes, das kommt, weil wir alle entschieden haben, dass die Welt in eine neue Phase, in ein neues Gefühl von Leben und Sein eintauchen will. Manche stehen auf der Seite der Transformation, andere auf der Seite derer, welche uns die Bälle dafür zuspielen, weil sie das verkörpern, was transformiert werden muss. Damit die Erde in die Transformation gehen kann, muss der alte Ballast entfernt und ausgeputzt werden. Das gelingt nur durch uns und in uns. Schöne Dinge zu visualisieren mag zwar ein schönes Hobby sein, aber tatsächlich hilft das nicht, wenn das zur Ablenkung benutzt wird, den eigenen Ängsten zu entfliehen oder wenn es zu einer einfachen Pseudoaktion wird, um sagen zu können: "Ich tu ja auch was." Wenn das eigene Innere dabei wieder nicht beleuchtet wird, dann bringt das einfach nichts! Wenn die notwendigen Schritte nicht erkannt werden und die Feigheit siegt, dann wird sich nichts transformieren. Aber auch dies scheint dazu zu gehören. Auch hier weiß das Leben schon, was es da tut. Es kann aber für dich, da du dies liest, durchaus wichtig sein. Lass dich nicht verwirren, wenn das bisherige Weltbild solcher Menschen auseinander fällt. Sie werden zwangsläufig, früher oder später, in eine mächtige Krise hinein geraten. Sie werden immer mehr Probleme in der äußeren Welt und in der Bewältigung ihres alltäglichen Lebens erfahren. Denn der Grundsatz gilt für jeden, ausnahmslos: Niemand kann sich an den eigenen Resonanzen vorbei schummeln - egal was er da glaubt irgendwo visualisieren zu können, egal, ob er glaubt zu wissen, wie er sich eine "neue" Welt angeblich manifestieren soll oder könnte. 
Der Plan, wie diese Welt werden wird, steht schon längst fest! Das ist nichts, was wir erst noch "erfinden" müssen. ABER es geschieht durch uns, weil wir den Wandel IN uns vollziehen und etwas Altes, Überholtes hinter uns lassen. Man könnte sagen: Wir leben ins Neue hinein. Wir LEBEN die Veränderung, weil wir sie DURCHLEBEN und vieles zurück lassen. Es geht ums LEBEN, ums innerlich wahrhaftig Sein und dies zum Ausdruck zu bringen. Wenn du innerlich wahrhaftig bist, dann kannst du auch gar nicht anders! Du veränderst diese Welt, weil du dich zum Ausdruck bringst, in deiner immer noch freier, erlöster werdenden menschlichen Daseinsform, der du dein Leben einhauchst. Es geht für uns eigentlich nur darum, dass wir selber erkennen, welchen Platz wir einnehmen, was wahrhaft unser ist und uns von allem trennen (innerlich und in der Folge dann auch äußerlich), was wir als schädlich erkennen, und was uns fortreißt und in etwas hinein zieht, das gar nicht zu uns gehört.
Wenn u Veränderung sein willst, lass dein Leben geschehen, durch dich! Lass dich durch Strukturen, welche dich immer wieder binden und blenden wollen, nicht davon abhalten, in dich zu blicken - auch wenn sie noch so lärmen und schreien. Aber verfall auch nicht den Tricks des Beurteilungen oder gar Verurteilungen (auch diese sind Tricks der alten Struktur, um dich zu binden). 
Welche ist die reine, unverfälschte Wahrheit in dir? Mach dich so frei, so weit, wie es dir JETZT passend erscheint, damit du in DICH atmen kannst und DICH leben kannst, so wie es deinem inneren Wesen entspricht!
Für deinen Weg kannst du auch in meinen anderen Büchern viel Unterstützung finden. Sie verdeutlichen, worum es wirklich geht und welche unsere Aufgaben sind, um selber die Veränderung zu sein, welche wir uns wünschen! 
Falls du nicht recht weißt, wie du mit der Umsetzung deiner Wünsche beginnen kannst, oder wie du die Informationen deiner Intuition in deinem Leben umsetzen/integrieren kannst, so kannst du in meinem neuen Buch „Die Rückkehr der sanften Krieger“ viel Hilfreiches finden.(zum Buch hier klicken)

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Donnerstag, 1. September 2016

Energien im September 2016



Der September wird geprägt sein von Überraschungen, ungeahnten Bewegungen/Veränderungen und viel Bewegung, die noch deutlicher spürbar wird. Außerdem können wir einen guten Schub an Mut und Kraft bekommen, der uns bei der Umsetzung von unseren Projekten/Visionen/Lebensumstellungen unterstützen kann (vorausgesetzt wir lassen das auch zu/blockieren uns nicht selbst).
Dennoch ist auch Ausdauer gefragt. Es zeigt sich nicht alles gleich so, wie wir uns das erhoffen. Können wir unsere innere Leichtigkeit befreien, es locker angehen lassen, werden wir uns auf schnell wechselnde, neue Gegebenheiten leichter einstellen können. Wir tun gut daran, die Dinge nicht übertrieben ernst zu nehmen – sie kommen und gehen, wie es das Leben will. Die Zeit der Stagnation, an die wir uns gewöhnt haben, scheint nun wirklich zu Ende zu gehen. Etwas Altes will nun endgültig abgeschlossen werden und wir werden quasi hineingeschubst ins neue Lebensgefühl – wenn uns dieser Weg auch einigen „Umwege“ bescheren könnte. Das hilft uns aber auch, weil uns nun schrittweise neu orientieren, ankommen, uns selbst neu wieder finden oder gar neu entdecken werden. Neue Situationen verlangen von uns, uns noch einmal klarer zu werden, wohin es denn genau gehen soll. So kannst du deine Kurskorrekturen jetzt gut vornehmen, wenn du mit dir und deinem wahren Fühlen gut verbunden bleibst und es dir wert bist, ihnen auch treu zu bleiben, dich nicht (wieder) zu verbiegen durch vermeintlich verheißungsvolle Versprechen.

Wer in Richtung seines tiefen Urwesens steuert, also zurück zu DIR selbst, braucht nur auf dieses Floß aufzusteigen und sich von ihm mitnehmen zu lassen. Es liegt bereits vor uns, und wartet, dass wir die Schritte tun, es zu besteigen. Wer das Boot in Richtung seiner altbekannten Angstvermeidung und unerlösten Altlasten wieder von neuem besteigt (oder es einfach nicht verlassen will), wird mit seinem Boot eher in Seenot geraten, seine Orientierung verlieren oder gar kentern.

Mit weniger Gepäck (Altlasten) reist es sich leichter
Daher werden wir gewiss noch immer so einiges zurück lassen müssen. Da wollen dann auch Entscheidungen ganz bewusst getroffen werden. Wenn du also bemerkst, dass etwas an dir zieht, dich bremst, dir Zeit und Energie raubt, obwohl es dich eigentlich nicht mehr interessiert und du schon schier die Arme nach deinen Wünschen/etwas Neuem ausstrecken kannst, so frage dich: „Was soll ich hinter mir lassen, wodurch lasse ich mich bremsen?“ Sind es andere Menschen, die den neuen Weg (noch immer) verweigern, welche ihre Orientierung schon längst verloren haben oder deren Boot gekentert ist, aber dennoch weigern sie sich, umzuzukehren? Sind es Menschen, die immer nur gerade so viel tun, damit du noch in ihrer Reichweite bleibst?
So lange man dich binden kann, so lange bist du nicht frei – nicht frei genug, um aus deiner Tiefe und wahren Kraft zu schöpfen, nicht frei  genug, wirklich DICH und DEIN Leben zu leben, sondern das der anderen. Wie immer gilt: Es ist allein deine Entscheidung und wenn deine Zeit gekommen ist, dann wirst du es spüren. Dann wirst du auch bemerken, ob du zögerlich bist, noch haderst, oder dich vielleicht sogar schuldig fühlst. Du kannst solche schädlichen, blockierenden Bindungen durch andere aber lösen. Verwechsle diese nicht mit „deinem Schicksal“, das daher fälschlicherweise für unabänderlich verstandenen wird. (Schicksal ist etwas Anderes!)

Obwohl das Tempo jetzt anziehen wird und so einiges in Bewegung kommt, dürfen und sollten wir nicht zu viel zu schnell erwarten – weder von anderen noch von uns selber! „Mitfließen“ ist das Zauberwort! Es ist nötig, immer einen Schritt nach dem anderen machen, nichts zu überrennen, nichts künstlich voranzutreiben! Ungeduld ist für gewöhnlich ein Zeichen dafür, dass dem gegenwärtigen Moment und den gegenwärtigen Gefühlen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. In diesem Monat gilt es daher ganz besonders, bei sich zu bleiben, und zu erkennen: Der Weg ist das Ziel!
Geradlinig wird dieser Weg vermutlich auch nicht werden. Da kann schon so manche unerwartete Überraschung so manchen lang gehegten Plan durcheinander wirbeln, oder etwas sich (zunächst) anders zeigen, als erwartet/gewünscht. Bist du zu hastig, kann es auch jetzt wieder vorkommen, dass es ruckelig wird oder zäh. Daher ist es gut, immer wieder in sich anzukommen, den Boden unter den Füßen zu spüren und sich zu fragen „Was ist JETZT wichtig für mich?“ So wollen nun auch die altbekannten Muster aus Ungeduld, Hektik und verdrängten Gefühlen (vielleicht aus Überforderung), die uns häufig ausbremsen konnten, dann auch gleich noch mit überwunden werden.

Intuition:
So mancher könnte sich dennoch erst einmal orientierungslos fühlen. Wenn der Verstand orientierungslos erscheint, ist das jetzt nicht ungewöhnlich. Was wir aber benötigen ist unsere klare Intuition! Manchmal aber verwechseln wir unsere Intuition mit etwas, das uns in eine weniger herzfokussierte Richtung führt. Wenn Verstrickungen, Verblendungen oder Angst(vermeidungs)strukturen laut nach unserer Aufmerksamkeit und nach Handlungen rufen, dann ist dies nicht zu verwechseln mit der Stimme der Intuition!
Deine Intuition kann dich erst in der stillen Einkehr finden. Langsam und schrittweise muss sie erst wieder frei geschaufelt werden! 
Tatsächlich ist es das absurdeste überhaupt, unserer Intuition nicht zuzuhören. Das ist eine Form der Selbstablehnung und Selbstzerstörung, mit all den Konsequenzen, welche wir dann eines Tages in unserem Leben auch ausbaden müssen. 
Der Verstand sagt uns so häufig: „Ach ich hätte gerne dies und das .... und ich will das genau so und so.. (und das auch bitte noch möglichst bequem und ohne Umwege)“. Das klappt meistens nicht, auch mit viel Mühe nicht. Der desorientierte Mensch fühlt sich dann zwischen wütend und hilflos. Mancher hat sich sogar so einem hohen (Erfolgs)Druck ausgesetzt, dass er dann in eine Depression verfällt.
Die Intuition hingegen sagt zu bestimmten Situationen etwas völlig Anderes! Erst wenn du auch innerlich still geworden bist, kann sie deine Aufmerksamkeit und Betrachtungsweise in einen anderen Bereich lenken. Sie will dir vermitteln, was die jetzige Situation dir sagen will, worum es jetzt für dich geht. Man könnte sagen: Der Verstand hat nur das Endergebnis im Kopf. Er interessiert sich nur dafür, eventuelle Hindernisse möglichst schell zu überwinden. Deine Intuition erzählt dir immer etwas viel Tieferes, über dich, dein wahres Wesen und dein Leben. Sie verbindet dich mit dem Wesentlichen, mit der Magie des Lebens.  Wir können das unterdrückte Wesentliche (das wahre Wesen hinter den Dingen) nicht ausblenden, wenn wir wieder alles das Leben wollen, was wir ganz tief in uns tragen.

Als Unterstützung, um deine tiefe innere Führung (= Intuition) und Kraftquelle wieder zu vernehmen, möchte ich dir mein Buch „Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit“ ans Herz legen. (zum Buch hier klicken)
Falls du du nicht recht weißt, wie du mit der Umsetzung deiner Wünsche/ Visionen beginnen kannst, oder wie du die Informationen deiner Intuition in deinem Leben umsetzen/integrieren kannst, so kannst du in meinem neuen Buch „Die Rückkehr der sanften Krieger“ viel Hilfreiches finden. (zum Buch hier klicken)

Für deinen Weg kannst du auch in meinen anderen Büchern viel Unterstützung finden. Sie verdeutlichen, worum es wirklich geht und welche unsere Aufgaben sind, um selber die Veränderung zu sein, welche wir uns wünschen! 

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni 

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Mittwoch, 17. August 2016

Vollmond, am 18.8.16



Ein neuerlicher Höhepunkt ins unserer Ent-Wicklung ist gerade erreicht!
Das Beste, das wir in diesen Zeiten, geprägt von rasenden inneren Veränderungsprozessen tun können ist, mit den Veränderungen um uns und in uns mitzufließen. Das ist gar nicht so einfach.
Wir können und sollten jetzt besonders gut zu unterscheiden lernen, wann wir  in der Vergangenheit dazu geneigt waren, etwas zu verschieben und hinauszögern, oder aber auch, wann wir es besonders eilig bekommen haben, etwas zu tun. Wir dürfen auch lernen, mit unseren Kräften gut haushalten zu lernen. Wie viel kannst du vertragen – wo überforderst du dich, wann brauchst du eine Auszeit, oder wo unterforderst du dich. Was will deine Seele von dir? Für einige ist es jetzt besonders schwer, wenn sie nichts tun sollen oder können, für andere ist es schwer, aus ihrer gewohnten Schleife des sich Zurückhaltens, sich nicht Einsetzens herauszutreten. Für beide Varianten gilt, die alten Muster Schritt um Schritt zu überwinden um eine gesunde Balance zu finden.

Neigst du dazu, eher schnell ungeduldig zu werden? Es geht jetzt nichts schneller, als es ohnehin schon geht. Dinge brechen weg, sie machen Raum für Neues. Ganze Landschaften werden umgegraben und neu strukturiert. Daher haben wir leicht das Gefühl, als hingen wir in der Luft. Es hat sich schon so viel umgebaut und getan und trotzdem scheint Neues nicht zu greifen. Da kann verwirrend sein – ganz besonders für unseren Verstand und unsere gewohnten Muster. Wenn etwas weg bricht, entsteht auch immer eine Leere oder sogar ein Vakuum, welches sich schnell mit etwas Neuem füllen möchte. Das Vakuum kannst du willentlich schwer daran hindern, sich etwas Neues heranzuziehen. Es ist ein Sog, das Streben nach Ersatz. Erlaube dir, wieder in Einklang mit der natürlichen Ordnung zu kommen. Erlaube dir, dich tief mit deiner wahren Essenz der Liebe, der Klarheit, der inneren Stärke wieder zu verbinden – dies wird den Sog stoppen. Dafür braucht es keine großen Gesten, keine theatralischen Worte, keine großen Beweise. Es braucht genau das Gegenteil: Stille, innere Annahme, dir nahe sein, dich fühlen – ganz besonders dann, wenn dir das schwer fällt. Dann hast du eine einmalige Gelegenheit, wieder zu finden, worum es in deinem Leben wirklich geht – wonach du dich wirklich sehnst (selbst wenn du darauf schon beinahe vergessen haben solltest).


Der folgende Abschnitt befasst sich nun mit der Schwierigkeit, sich in den dunklen Momenten wirklich selber zu finden. Viele sind von solchen Prozessen jetzt betroffen, aber nicht alle stehen jetzt am selben Punkt. Aber wenn es dich jetzt gerade auch betrifft, dann kann der folgende Abschnitt dir diese schwierige Sache vielleicht ein wenig vereinfachen, und durchschaubarer machen.
Mir begegnet es in letzter Zeit häufiger, dass Menschen meinen, wenn sie ins Dunkel geworfen werden, so müssten sie möglichst schnell wieder ins Licht zurück. Sie leben fast in einer ständigen Angst davor, dass das Dunkel sie später wieder einholen könnte. Sie meinen, sich schützen zu sollen und zu können. Dieser Wunsch ist menschlich. Im Dunkel fühlen wir uns richtig eingeengt, umgeben von erschreckenden Dingen. Vielleicht bekommen wir auch kaum Luft und geraten sogar in Panik. Unsere erste Impulse sind dann: „Weg hier; Wo ist das was zu mir passt (mir gefällt, mich erlöst); Ich muss ins Licht, sonst übermannt mich hier irgendetwas (Unbestimmtes/schwer Benennbares), vor dem ich riesige Panik habe;“ Diese instinktive Fluchttendenz zu erkennen, ist wichtig. Zunächst ist daran auch nichts verkehrt, so lange wir bereits sind, dahinter zu blicken. Problematisch wird die Geschichte, wenn diese Fluchttendenzen verkannt werden und fälschlicherweise zu einer „Was du tun sollst/musst“ -Regel erklärt werden.
Nun, zunächst können dir Schutzmaßnahmen sicherlich wieder Boden unter den Füßen verschaffen, ABER das hält nicht an! Es bietet dir keine dauerhafte Lösung. Gerade jetzt bemerken viele schmerzlich, dass die Schulung oder Perfektionierung ihrer Versuche sich abzugrenzen, sie nicht mehr davor bewahren kann, dass die dennoch mit „Dunkelheit“ konfrontiert werden.
Worum es hier wirklich geht:
Du willst ins gefühlte Licht, weil du Angst hast, Enge und Beklemmung spürst. In solchen Momenten wird ganz deutlich, dass du dich nicht stark fühlst, sondern ganz schrecklich klein und ausgeliefert. Etwas Erschreckendes, welches du viel größer wähnst als dich selbst, bringt dich dazu, dass du dich fürchterlich fühlst, dich winzig fühlst und machst. Und dieses Gefühl hat sich längst in deinem Inneren breit gemacht – es ist nicht neu, es ist schon längst passiert. In irgendeiner Situation hat das so angefangen – und nun wiederholt es sich wieder einmal.
Wenn du jetzt nicht mehr davon rennen kannst und willst, dann bleibe endlich stehen. Such dir kein Licht im Außen, nichts und niemanden, an den du dich klammern kannst (sonst bleibst du abhängig und klein, wirst nie begreifen, wer du wirklich bist). Bleib nun also stehen und erinnere dich wieder, wer du wirklich bist – WAS du wirklich bist – WÄHREND du dich klein und hilflos fühlst! Du hast vergessen, dass du das Licht in DIR trägst, dass DU die Liebe bist! Im dunklen Moment kannst du das aber nicht mehr spüren.
Daher weite dich nun und atme! Wenn es Angst macht, dann weite dich. Es wird ziehen, dich zerren, dir weiter Angst machen – weite dich und atme weiter! Lass nicht mehr zu, dass man dich weiter einengen kann, das kannst DU entscheiden! Weite dich dort, wo du einst eingezwängt, eingedrückt, klein gemacht wurdest – sprich aus: „Jetzt ist Schluss damit! Bis hier hin und nicht weiter!“. Weite dich und mach dich stark für dich! Atme, dehne dich, auch wenn es zieht und schmerzt und weiche nicht!
Langsam und allmählich wirst du dich wieder wirklich zu fühlen beginnen. Freilich, dabei ist Geduld gefragt und mancher kann das auch nicht ohne Hilfestellung von außen bewältigen. Du musst für dich herausfinden, ob du Hilfe benötigst! Wähle aber eine Hilfe, die dich unterstützt, diesen Prozess durchzustehen. Suche nicht nach einer Hilfe, die dich aus dem Loch schnell hinausziehen will – denn das wird dir nicht wirklich weiter helfen. Du wirst immer wieder dorthin zurückgezogen, wo du dich selber verloren hast und dein wahres Bewusstsein darüber, wer du dich bist. Du brauchst dich nicht dem Licht zuwenden, du brauchst dich nur auf dich, deine innere Kraftquelle zu besinnen. Werde dir fühlend wieder klar, dass du Licht bist, auch wenn du dich von jeder Menge Schatten umgeben meinst.
Du weißt, wer du wirklich bist, wenn du vollständig verankert in deinem Bewusstsein bist, dass DU das Licht bist und dass DU die Liebe bist und es vollkommen egal ist, welche schauerlichen Gruseligkeiten dich umgeben, dich irritieren wollen, dich ablenken oder umschmeißen.

Dies soll dir nun als Überblick und Einblick dienen. Klar ist, das alles ist überhaupt nicht einfach. Wir können uns dem allem immer nur schrittweise annähern. Wer so etwas noch nie zuvor gemacht hat, kann auf keinen Fall erwarten, dass er sich das innerhalb weniger Tage oder Wochen erarbeiten kann. Dies ist ein Lern- und Wachstumsprozess, welcher seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Sammle schrittweise deine Erfahrungen und setz dich nicht unter Druck. Die Dinge, mit welchen wir es hier zu tun bekommen, sind nicht ohne. Um sie vollkommen zu bewältigen, muss die innere Kraft wachsen. Dies gelingt, indem wir Schritt um Schritt voran gehen, nicht weichen und uns darin üben, uns nicht mehr einklemmen und zurückdrängen zu lassen. Dein Licht dehnt sich dann völlig automatisch aus. Deine innere Kraft und Stärke werden immer weiter zunehmen, wenn du es wagst, dich den Schatten um dich zu stellen, sie ansiehst und dich nicht mehr zurückdrängen lässt, dich nicht verscheuchen oder dir Angst einjagen lässt.
Tu nicht so, als ob du glaubtest, du wärest Licht und groß und weit. Fühl genau das, was du in dir fühlst – nicht mehr und nicht weniger. Denn der Schatten findet alle deine Schwachstellen – ganz besonders liebt er es, wenn du dich selber belügst, dich aufplusterst oder dir ein falsches Kleidchen übergezogen hast. Er reißt dir das alles fort und konfrontiert dich mit dem, was darunter liegt.
Was ist noch übrig, wenn du nackt dastehst und nichts mehr hast, wo du dich verstecken kannst? Dann bist du nur noch genau so, wie du wirklich bist – eben in deinem Gefühl, in deiner Beziehung mit dir selber. In der Konfrontation mit dem Schatten erkennst du, wie du dich bislang wirklich fühltest – vielleicht als ein kleines, mickriges Etwas. Sobald du nicht mehr fliehst, dich ablenkst, nach Rettung suchst, übernimmst du die Verantwortung für das, was war und bist bereit, dem ein Ende zu machen, zu sagen „Jetzt reicht es, genug gespielt, genug mich angestrengt, was ist hier wirklich los!“

Für deine inneren Entwicklungsprozesse möchte ich dir ganz besonders zwei meiner Bücher ans Herz legen: "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit" (zum Buch hier klicken) und mein neues Buch: "Die Rückkehr der sanften Krieger". Sie geben dir Hinweise, wohin du blicken kannst, um verkannte Schatten und Lügen zu entlarven. Sie geben viele weitere Einblicke darüber, welchen Prozessen und Abläufen wir dringend mehr Beachtung schenken sollten, um wieder zurück zu finden, zu unserem wahren Wesen, zu Authentizität, Klarheit und wahrer Kraft. (zum Buch "Die Rückkehr der sanften Krieger" hier klicken ) 

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni 

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Montag, 1. August 2016

Monatsvorhersage für August 2016


Gerade jetzt (Ende Juli und Anfang August) durchlaufen wir neuerlich ein ordentliches Stück an Transformation.
Bei all den Herausforderungen, welche da gerade auf uns zukommen - im August darfst du dir auch Zeit und Raum nehmen, um Zeit für dich zu haben! Es ist wichtig, dich zu erholen, zu regenerieren, zu erneuern und um Ruhe in dir zu finden. Wichtig ist, dass du dir selber diese Zeit auch nimmst. Lebenskraft kann so getankt und erneuert werden. Zudem streben immer wieder einst verlorene Seelenanteile danach, zurück zu kommen. Diese möchten und sollen natürlich integriert werden. Erlaube dir, dich erneuern zu lassen. 
Beachte auch, dass dein Körper sehr damit beschäftigt ist, sich von alten toxischen Energien und emotionalen Ballast zu reinigen. Du kannst ihn dabei unterstützen (beispielsweise mit entsprechender Ernährung, Salzbädern, etc) oder du kannst es ihm schwerer machen, indem du dir schädliche Dinge zuführst.
Erholungsphasen sollten also ihren Raum bekommen. Dort kannst du auch die Klarheit finden, wohin du dich künftig orientieren willst. Du spürst dann leichter, wohin es dich wirklich zieht. Das innere feine, leise Stimmchen kann nur vernommen werden, wenn du so richtig zur Ruhe kommst.

Dennoch werden wir auch im August wichtige Prozesse durchlaufen, welche uns ganz schön herausfordern können. Deutlicher denn je „fliegen“ allen  Menschen ihre Scheinwahrheiten „um die Ohren“. Alles was nicht wirklich ehrlich, authentisch ist, kommt auf den Prüfstand. Wer es sich angewöhnt hat, bereits an scheinbar kleinen Geschichtchen, in welchen sich Unwahrheit ausbreiten konnte, vorbei zu blicken, wird mit immer größeren Geschichten konfrontiert. Diese sind dann schon deutlich weniger „harmlos“. In allen Fällen lautet die dahinter liegende Frage: „Was braucht es, damit du hinsiehst und aufstehst?“ Was hast du so lange ohne Widerspruch hingenommen, akzeptiert und häufig übersehen, weil „man“ das halt so macht, weil das von einem „toleranten, weltoffenen Bürger“ eingefordert wird, oder weil du Ärger und Konflikte vermeiden wolltest?

Vieles war in letzter Zeit emotional sehr aufwühlend. All das will dir (und uns allen) zeigen, was sich noch störend auf dein „In dir selbst Ankommen“ auswirkt. Noch immer ist zu beobachten, wie viele Menschen noch immer darauf hoffen, dass ein anderer etwas für sie in Ordnung bringen soll. Und klar, wir bekommen sie ja ständig präsentiert - die gewissen Leute, welche angeblich „gut für uns sorgen“ können und angeblich wissen (wollen) was wir möchten oder brauchen.
Glaubst du so etwas an gewissen Stellen auch noch? Hoffst du insgeheim auf einen Retter, der für Frieden in der Welt sorgen kann? Auf diesen Menschen brauchst du nicht zu warten und du brauchst dich auch nicht nach außen hin zu orientieren. DU bist derjenige, auf den du so sehnsüchtig wartest!
An einer anderen Stelle hoffst du vielleicht darauf, dass dein besonders geliebter Mensch sich dir gegenüber anders, vielleicht liebevoller verhält? Wartest du darauf – Tage, Wochen Monate oder noch länger? Lässt du dich hinhalten, vertrösten, oder vertröstest du dich selber? Ich bitte dich, warte nicht mehr! Blicke einmal dorthin, wo du selber nicht liebevoll genug (oder in deinem Sinne nicht wünschenswert) mit dir selber umgehst.
Wir sollten uns immer umfassender und konsequenter davon verabschieden, dass ein anderer irgendetwas für uns wieder in Ordnung bringen könnte. Das was einst geschah, was dich so sehr verletzt hat, dass es noch immer Angst und Ohnmacht in dir erzeugt, kann von außen niemals ungeschehen gemacht werden. Das alles ist längst passiert und es quält dich immer noch! Du trägst Kummer, Schmerz, Ohnmacht und Angst in dir, und du bringst es überall hin mit, so lange du dich nicht nach Innen wendest und dich deinem inneren Schrecken stellst.
Das alle zeigt dein Leben dir. Es bringt einfach nichts, irgendwelche Regeln für andere aufzustellen, damit sie deine wunden Punkte nur ja nicht berühren. Es ist die innere Unordnung, welche wir in uns selber tragen, auf deren Erlösung wir insgeheim immer wieder hoffen, auch wenn wir das so klar erst spät, erkennen können.

Ein ganz enorm wichtiges Thema ist: Was tust du, wenn deine Grenzen überschritten werden, wenn andere dich bedrohen, oder du einfach „nur“ Angst hast, weil auch dir gewisse Begebenheiten widerfahren könnten? Da sich dies momentan zuzuspitzen scheint, ist es mir ein Anliegen, darauf noch deutlicher einzugehen: Dies alles möchte uns im Grunde an etwas erinnern, was wir vor langer Zeit verloren haben. Wir verloren die Fähigkeit, klar Stellung zu beziehen, egal, was kommen mag. Es wurde uns aber schon früh angewöhnt, auf eine „Erlaubnis“ von außen zu warten, gewisse Dinge zu sagen oder zu tun. So lange du dies nicht erkennst und deine Unterordnung an (oft) unsichtbare, fremde „Regeln“ durchbrichst, wird der Preis immer höher, welchen deine Anpassung einfordert.
Wir sollen wieder lernen, uns klar zu äußern, uns dabei weder ablenken zu lassen, noch in Diskussionen oder Scheinschlachten verstricken zu lassen. Es ist Zeit, dass die innere, gefühlte Wahrheit endlich nicht mehr geleugnet, negiert oder wegdiskutiert wird.
In der äußere Welt sehen wir immer deutlicher, wo wir scheinbar immer weniger sagen dürfen, uns lieber still und unauffällig verhalten sollten. Doch ist dies als Spiegel zu verstehen. Er zeigt uns, was wir bisher gemacht haben und wie sehr wir uns von der Wahrheit entfremden haben lassen. Das Leben möchte von uns, dass wir den Weg zurück finden: In unsere innere Klarheit und Wahrheit. Doch die meisten Menschen wissen nichts mehr über die Wahrheit. Sie haben sie vergessen. Diese tiefen Erinnerungen sind zunächst immer sehr schmerzlich. Wir würden dies alles niemals (freiwillig) erkennen, gäbe es keine Ereignisse, welche uns so deutlich vor Augen führen, dass wir uns ständig klein machen lassen und uns erklären lassen, was wir zu denken oder zu fühlen hätten.
Nicht selten braucht es extreme Vorfälle – und für viele ist diese Schwelle jetzt noch immer nicht erreicht. Es geht darum, sich endlich aus seiner Komfortzone hinaus zu bewegen. In diese Richtung weist die gesamte Entwicklung. Bis unsere innere Rückkehr zur Wahrheit nicht vollständig vollzogen werden konnte, wird es global wie auch im persönlichen Leben keine Heilung geben können. Dein Leben zeigt dir nur immer wieder, wo du nicht in deiner Wahrheit lebst, sondern eine Idee von dir. Du allein hast dies in deiner Hand!

Eine besonders tief verschüttete innere Kraft (neben der weiblichen Kraft) ist  jene, unseres Inneren Kriegers. Wir haben uns wehrlos und hilflos machen lassen, obwohl wir das in Wahrheit gar nicht sind. Wir haben uns oft in die hintersten Ecken unserer unsichtbaren Käfige drängen lassen, immer noch weiter. Doch dies will sich wandeln. Dafür müssen wir jetzt so häufig erleben, wie wir ständig weiter zurückgedrängt werden. Du wirst dabei gefragt: „Na, wie lange lässt du dir das noch gefallen? Wie lange weichst du noch deiner inneren Kraft aus, auf die du vergessen hast?“ Kein Krieg wird dadurch beendet werden, indem wir ständig nach Frieden schreien, mit dem Finger auf andere zeigen, während wir uns ständig weigern, in unser Inneres zu blicken. 
Habe den Mut, dir dies anzuschauen, es dir einzugestehen. Dies ist der notwendige, erste Schritt für deine Ganz-Werdung. Alles andere kann und wird dir nichts helfen. Um Ordnung in ein äußeres Chaos zu bringen schaffe immer zuerst Ordnung in deinem Inneren.

Als Unterstützung für diesen so wichtigen Weg, zurück in deine innere Stärke und Klarheit, ist vor wenigen Tagen mein neues Buch Die Rückkehr der sanften Krieger erschienen. Es möchte dich dabei unterstützen, die Irrungen, Verwicklungen und Verdrehungen Stück um Stück zu lösen, welche in uns so sehr hineingepflanzt wurden, und welche uns zwangsläufig immer wieder blockieren und behindern. Es will dich unterstützen, deinen Mut zu finden, DEIN Leben nach deiner inneren Wahrheit zu gestalten.
Nähere Infos zum Buch & Bestellinfos findest du hier: zum Buch (hier klicken)

Für deinen Weg kannst du auch in meinen anderen Büchern viel Unterstützung finden. Sie verdeutlichen, worum es wirklich geht und welche unsere Aufgaben sind, um selber die Veränderung zu sein, welche wir uns wünschen! 

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni 

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